Fußball-Bezirksliga Rottenacker schießt sich Frust von der Seele

„Duell auf Augenhöhe“ zwischen Altheim und Hohentengen (rot).
„Duell auf Augenhöhe“ zwischen Altheim und Hohentengen (rot). © Foto: Emmenlauer
mgl 27.08.2018

Die TSG Ehingen durfte sich freuen, denn am Samstagabend feierten die Fußballer um Trainer Roland Schlecker mit 2:0 den ersten Sieg der jungen Bezirksliga-Saison. Die erste Halbzeit der beiden neuen Teams in dieser Klasse verlief sehr verhalten. Die Ehinger wussten um die Heimstärke und die hohe Qualität im Angriff beim Aufsteiger aus Riedlingen – und waren gewarnt.

Es dauerte bis in die letzten 20 Minuten, ehe die Treffer für die Gäste fielen. Neuzugang Matthias Brinsa erzielte das 1:0 (77.). Nur wenige Minuten später traf der eingewechselte Valentin Gombold zum 2:0-Endstand. Damit glückte mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien insgesamt der Saisonstart für die TSG.

SGA mit miesem Abschluss

In ihrem ersten Saisonspiel gelang der SG Altheim lediglich ein 1:1-Unentschieden zu Hause gegen den SV Hohentengen. „Es gilt an der Chancenverwertung zu arbeiten. Wer acht Meter vor dem Tor nicht trifft, sollte an sich arbeiten“, kritisierte Altheims Trainer Joachim Oliveira seine Mannschaft. Nach einer guten halben Stunde verlor sie immer wieder die Ordnung. Nach der Pause gelang Domink Späth dann das 1:0 (50.). Durch einen Konter, den Kai Riemensperger vollendete, konnten die Gäste aus Hohentengen aber wenig später ausgleichen (68.). Die große Chance auf den Sieg vergab Späth als er in der Schlussphase (80.) einen Elfmeter verschoss.

Ein Torfestival gab es zwischen den SF Hundersingen und der TSG Rottenacker: 6:4 setzte sich das Gästeteam durch. Beide Mannschaften kannten die Offensiv-Qualitäten des anderen nur zu gut. „Es war ein Schlagabtausch, der fast kein Ende nahm“, erklärte TSG-Spielertrainer Timm Walter, der direkt daran beteiligt war. Nach rund einer halben Stunde führte seine Mannschaft schon mit 3:0 und hatte die heimstarken Gastgeber überrascht. Diese ließen sich aber nicht beirren und schlugen zurück. Doch die bessere Moral behielt die Mannschaft aus Rottenacker. „Nach diesen unglücklichen zwei Spielen so eine starke Leistung zu zeigen, ist unglaublich stark“, lobte Walter sein Team, dass nie aufsteckte.

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