Ehingen / TOBIAS KNAACK  Uhr
Heidenheim hat das U15-Qualifikationsturnier zum McDonalds-Cup gewonnen. Die Ehinger Teams schlugen sich achtbar, waren aber chancenlos.

Nachdem in den vergangenen Tagen in der Ehinger Längenfeldhalle bei zahlreichen Fußballturnieren bereits etliche Sieger gekürt wurden, wurde gestern beim U15-Qualifikationsturnier für den McDonalds-Cup im Sommer nicht nur ein Turniersieger, sondern auch ein Teilnehmer für den renommierten Wettbewerb im Ehinger Stadion gesucht.

Und der heißt: 1. FC Heidenheim. Der FCH setzte sich in einem technisch und taktisch sehr ansprechenden Finale gegen die - so befand Turnierorganisator Toni Giuliano - "Überraschungsmannschaft", den SV Weingarten, mit 1:0 durch. Dabei war auch das Tor des Spiels technisch fein gemacht: Aus zehn Metern schlug der Ball von Marco Schmid im Winkel des Tores vom SV Weingarten ein. Mit ein wenig Glück und viel Talent verteidigten die Heidenheimer ihren knappen Vorsprung und dürfen sich nun darüber freuen, im Sommer wieder nach Ehingen kommen und am McDonalds-Cup teilnehmen zu dürfen. Dass die Weingartener U15-Kicker das auch sehr gerne gewollt hätten, war auch nach Spielschluss noch deutlich zu sehen, als sie erregt mit dem Schiedsrichter diskutierten. Bei der Siegerehrung hatten sich die Gemüter aber schnell wieder beruhigt. Dritter wurde Neu-Ulm, das Ravensburg im Neunmeterschießen mit 8:7 bezwang.

Die TSG trat kurzfristig mit zwei Mannschaften an. "Waiblingen hat um 9.30 Uhr abgesagt", sagte Giuliano - da war Turnierbeginn. Eine schnell zusammengerufene zweite TSG-Truppe verlor aber alle Spiele und ging mit 1:26 Toren unter. Die "Erste" schlug sich achtbar, flog nach zwei Unentschieden und zwei Niederlagen und keinem eigenen Treffer aber ebenfalls raus.

Dem positiven Fazit von Organisator Giuliano tat das aber keinen Abbruch. "Die Jungs haben sich gut geschlagen." Und bezogen auf das Turnier: "Die Halle war richtig gut besucht. Der Termin hat sehr gut gepasst", freute er sich. Und dass das Turnier auch bei den Vereinen gut angenommen zu werden scheint, drückte sich dann auch prompt in zwei Zusagen für das kommende Jahr aus: Reutlingen und Böblingen wollen schon jetzt wiederkommen.