Fußball-Kreisliga Junge Teams wollen nach oben

Die Fußball-Künste des TSV Rißtissen (weiß-schwarz) werden heuer in der Relegation zu bewundern sein.
Die Fußball-Künste des TSV Rißtissen (weiß-schwarz) werden heuer in der Relegation zu bewundern sein. © Foto: Herbert Geiger
Öpfingen / Maurice Glienke 15.06.2018

Mit dem zweiten Platz in ihren Staffeln in den Fußball-Kreisligen B erreichten der SSV Emerkingen und der TSV Rißtissen das Entscheidungsspiel, welches heute Abend  (18.30 Uhr) im Öpfinger Donaustadion stattfindet. Der Sieger aus diesem Duell wird der Gegner des SV Oggelsbeuren, der auch den letzten, noch freien Platz der Kreisliga A Staffel 1 besetzen will.

Den direkten Wiederaufstieg erhofft sich der SSV Emerkingen, sieht sich aber nicht unter Zugzwang, diesen noch in dieser Saison zu erreichen. Mit einem
Altersschnitt von 23 Jahren hat Trainer Harald Hummel eine sehr junge Mannschaft beisammen. „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel und wollen alles geben“, erklärte der SSV-Coach. Er will die Partie aber wie jede andere in der Liga auch angehen und am Ende mit der starken Offensive um Torjäger Julian Hauler (36 Tore) den Sieg einfahren. „Beide Mannschaften kennen die jeweiligen Schlüsselspieler, es wird darum gehen, jede noch so kleine Chance zu nutzen“, sagte Hummel. Im Hintergrund war aber nicht nur er mit seinem Team in den Vorbereitungen auf den  „noch ziemlich unbekannten Gegner“, sondern auch die Fans haben laut dem Emerkinger Trainer sich
einiges einfallen lassen zur Unterstützung. Dazu werden mit beiden Mannschaften jeweils Jugendmannschaften einlaufen und einen tollen Rahmen für diese Partie bilden.

Aber auch der TSV Rißtissen sieht sich bestens gerüstet für die heutige Partie. Nachdem im vergangenen Jahr noch der zweite Platz verpasst wurde, reichte es heuer mit vier Zählern Rückstand auf Meister SF Donaurieden für den Relegationsplatz. Ohne Niederlage marschierte man durch die Rückrunde. Schon Ende April gab Trainer Walter Heim bekannt, sein Amt niederzulegen. Für ihn wird Christian Möbius (zuletzt SV Äpfingen/Bezirk Riß) ab der kommenden Spielzeit übernehmen. Die Mannschaft will nun alles dafür tun, dass der neue Mann an der Seitenlinie seine Arbeit eine Spielklasse weiter oben aufnehmen kann.

Starke Offensive

Mit 86 Toren zählt auch Rißtissens Offensive zu den besten im Bezirk. „Wir wollen unseren offensiven Stil auch in diesem Spiel zeigen“, sagt Heim.  Man habe den Gegner gründlich analysiert und wolle sich keinen Druck machen. Anders als in den vergangenen Jahren ist es dieses Jahr die Ausgeglichenheit der Mannschaft, die immer wieder zum Erfolg führt. Für Emerkingen wie auch für die nur unwesentlich älteren Rißtissener gilt es, vor dieser Kulisse einen kühlen Kopf zu bewahren. „Es wird mit Sicherheit ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem man am besten wenig Fehler machen sollte“, meint Heim.

Pyrotechnik streng verboten

Während den Relegationsspielen kochen die Emotionen gerne hoch – und gefeiert wird ausgelassen. Doch bei Pyrotechnik hört der Spaß auf, das macht die Rechtsabteilung des WFV in einem Rundschreiben deutlich. Dem gastgebenden Verein und den Gäste-Klubs können empfindliche Strafen drohen, sollten sie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern dulden. Außer Acht werde häufig gelassen, dass der Rauch extrem gesundheitsschädlich sein kann. Es folgen Geldstrafen bis zu 3000 Euro. Außerdem heißt es: „Der Heimverein kann als Hauptverantwortlicher für die Sicherheit wegen Vernachlässigung der Platzdisziplin gemäß § 67 wfv-RVO bestraft werden.“ hel

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