Sport Frauenfußball: Hoffnung auf Trendwende

Im Bezirksliga-Derby in Öpfingen (blau) nahm Dettingen die Punkte mit. Darum ist für die SGÖ der Dreier Pflicht.
Im Bezirksliga-Derby in Öpfingen (blau) nahm Dettingen die Punkte mit. Darum ist für die SGÖ der Dreier Pflicht. © Foto: Emmenlauer
Region / Maurice Glienke 04.10.2018
Vor allem die Landesliga-Fußballerinnen aus Munderkingen und Granheim müssen langsam liefern. Altheim ist Gastgeber im Topspiel der Liga.

Zwei Wochen ohne Spiel – die meisten Fußball-Frauenteams haben sich in dieser Zeit hoffentlich gut vorbereitet. Denn einige Kandidaten brauchen dringend die Trendwende zum Positiven.

Nach drei Spielen steht der VfL Munderkingen in der Landesliga noch immer ohne Punkte und mittlerweile am Tabellenende da. Gegen den SV Eglofs am Samstag soll nun der erste Erfolg eingefahren werden. Bisher ist die Mannschaft von Trainer Manuel Saile auch das einzige Team, das noch keinen einzigen Treffer erzielt hat. Die Mannschaft aus dem  Allgäu holte ihren einzigen Erfolg auswärts. Im WFV-Pokal verloren sie gegen Regionalligist SV Alberweiler deutlich mit 0:7.

Der SV Granheim steht nach seinem Abstieg mit dem Rücken zur Wand.  Dabei hatte Trainer Steffen Kemedinger vor der Spielzeit noch ganz andere Vorstellungen vom Saisonauftakt. „Wir wollen besser starten als Munderkingen im vergangenen Jahr und nicht direkt unten in der Tabelle stehen“, gab er als Marschroute aus. Doch nach nur einem Remis und drei Pflichtspielniederlagen in Folge muss nun die Wende her. Doch dasselbe gilt auch für den kommenden Gegner, SC Unterzeil-Reichenhofen. Beide Teams waren noch vor fünf Jahren gemeinsam in der Verbandsliga. In den letzten drei Jahren war das Team aus dem Leutkircher Stadtteil immer wieder knapp am Aufstieg gescheitert. Nach einem kleineren Umbruch haben sie aber auch nur einen Punkt mehr auf dem Konto wie die Granheimereinnen.

Die SG Altheim erwartet zum Topspiel als Tabellendritter mit der Spvgg Berneck/Zwerenberg den Tabellenführer auf eigenem Platz. Beide Teams sind noch ungeschlagen und wollen diese Serie beibehalten. Im WFV-Pokal unterlagen die Altheimerinnen dem VfL Sindelfingen mit 0:3. Altheims Trainer Gerhard Kottmann will mit seiner Mannschaft auch diese Liga aufmischen und im vorderen Bereich landen. Die erste Standortbestimmung gibt es nun gegen den Kontrahenten vom östlichen Schwarzwald.

Auch für die SG Griesingen wird es Zeit für den ersten Auswärtssieg in der Regionenliga. Denn nach drei Begegnungen hat die Mannschaft von Trainer Alexander Knapp erst einen Erfolg verbuchen können. Nun geht es zum FC Rottenburg, der über einige Jahre hinweg seine Mannschaft zusammen behielt und nach Jahren im Abstiegskampf nun vorne mitmischt. Gegen den Tabellendritten wird es für Griesingen eine schwere Aufgabe, aber vor allem gilt es defensiv besser zu stehen nach bisher elf Gegentoren.

Bezirksligist SV Granheim II und auch sein kommender Gegner SV Uttenweiler II haben bisher noch keine Punkte gesammelt. Das wird sich nach dem direkten Duell ändern. Denn beide Mannschaften wollen aus dem Abstiegskampf in der Bezirksliga einen Schritt nach vorne machen.

Auch die SG Öpfingen spielt mit dem SC Blönried II gegen ein Team, das ebenfalls drei Punkte auf dem Konto hat. So lange wie möglich nichts mit den Abstiegsplätzen  zu tun haben, dieses Motto gilt in dieser engen Liga. Das Spitzenspiel der Bezirksliga steigt zwischen der SG Dettingen und dem SV Unlingen. Nach dem Aufstieg sind die Dettingerinnen mit zwei Erfolgen in die neue Spielzeit gestartet. Aber auch die Frauen des SVU sind noch ohne Punktverlust. Die SGM Ennahofen/Altheim II ist bei der SGM Bad Saulgau zu Gast. Beide Mannschaften wurden jeweils als Spielgemeinschaft neu ins Leben gerufen, um ihre in die Landesliga aufgestiegen Teams zu unterstützen. Daher verbindet die beiden Kreisliga-Gegner ein freundschaftliches Verhältnis.

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