Frauenfußball Granheim will Serie ausbauen

Gegen Lindau will der SV Granheim (grün) den dritten Sieg in Folge feiern.  Foto: Herbert Geiger
Gegen Lindau will der SV Granheim (grün) den dritten Sieg in Folge feiern. Foto: Herbert Geiger © Foto: Foto: Herbert Geiger
Florian Ankner 29.10.2016

Nach der jüngsten Niederlage am vergangenen Wochenende in Nürtingen, bei dem einige Spielerinnen erkrankt fehlten, will die Mannschaft des VfL Munderkingen in der Verbandsliga wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei hofft Trainer Sepp Veser darauf, dass seine Offensivspielerinnen wieder einsatzfähig sind. „Wenn wir in Bestbesetzung antreten ist sicher etwas möglich“, so die Prognose des VfL-Coaches. Das Munderkingen bisher schon 15 Gegentreffer hinnehmen musste, gefiel Veser überhaupt nicht. So soll die Kompaktheit der vorigen Wochen wieder hergestellt werden. Dieselbe Anzahl an Gegentreffern kassierte auch der Gegner, FFV Heidenheim. Diese stellen zwar das jüngste Team der Liga, hatten sich den Saisonstart mit erst sechs Punkten aber ganz anders vorgestellt. Trainiert wird die Heidenheimer Mannschaft, die mittelfristig die Oberliga anpeilt, vom früheren Trainer der Freiburger Frauen-Bundesliga Mannschaft Dietmar Sehrig.

 Beim Aufsteiger Spvgg Lindau zu Gast ist das Team des SV Granheim in der Landesliga. Zwei Siege in Folge ließen die Granheimerinnen um Trainerin Edith Schweitzer auf den vierten Tabellenplatz klettern. Gegen Asch-Sonderbuch zeigte Granheim am vergangenen Spieltag eine gute Leistung in der Defensive und belohnte sich mit einem knappen Sieg. Beim Gastspiel am Bodensee hat der SVG die Favoritenrolle inne, da Gegner Lindau bisher noch ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenrang steht.

 Für die SG Griesingen geht es beim Gastspiel beim TSV Ofterdingen darum, den Abwärtstrend zu stoppen. Vier Niederlagen in Folge bedeuteten den Absturz auf Platz neun in der Tabelle. Dabei war es das Ziel von Trainer Alexander Knapp und seinem Team eine bessere Hinrunde als in der Vorsaison und nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Gegner Ofterdingen gewann seine letzten drei Partien und steht mittlerweile auf dem vierten Tabellenplatz.

 Auch die TSG Ehingen braucht dringend Punkte, denn bisher stehen erst deren drei auf ihrem Punktekonto. Da kommt der FC Rottenburg als Tabellenletzter gerade recht, der noch keinen Punkt sammeln konnte. Bei dieser Partie treffen die beiden Teams mit den wenigsten erzielten Toren aufeinander (Ehingen 4, Rottenburg 2).

 Die SG Altheim verlor, spielfrei am vergangenen Wochenende, die Tabellenführung an den SV Uttenweiler, will sich diese mit einem Sieg gegen den SKV Eningen/Achalm aber wieder zurückholen. Die Altheimer Mannschaft von Trainer Gerhard Kottmann verlor noch kein einziges Ligaspiel in den vergangenen zwei Jahren und will diese Serie weiter ausbauen. Aufsteiger Eningen/Achalm überraschte bisher mit schon elf Zählern und einem soliden Mittelfeldplatz.

 Den Schwung des Derbysieges aus der Vorwoche mitnehmen will die Mannschaft des SV Granheim II, die beim SV Gomadingen zu Gast ist. Mittlerweile hat die Granheimer Mannschaft den Gegner in der Tabelle überholt. Das liegt vor allem daran, dass Gomadingen nach starkem Saisonstart seit vier Partien ohne Sieg ist.

 Bei der SGM Fulgenstadt zu Gast ist die Mannschaft der SGM Munderkingen/Unterstadion, die nach zuvor drei Siegen in Serie eine unerwartete Niederlage in Unlingen hinnehmen musste und weiter im Tabellenmittefeld steht.  Den zweiten Sieg der Saison einfahren will das Team des BSV Ennahofen beim SV Bad Buchau um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

 Die SG Öpfingen spielt beim SC Blönried II und will beim noch sieglosen Gegner wieder einen Sieg holen. Mit dem Saisonstart ist Öpfingens Trainer Uli Elser auch aufgrund der personellen Probleme nicht zufrieden. „Wenn wir alle Spielerinnen dabei haben, dann ist da noch Potential vorhanden“.

Neuer Trainer beim BSV Ennahofen

Das Traineramt beim BSV Ennahofen ist wieder besetzt. Nach dem vorübergehend Kapitänin Tülay Tarakcilar zwei Spiele lang interimsweise als Spielertrainerin fungierte ist nun ein neuer an der Seitenlinie gefunden. Mit Alexander Habfast kehrt ein alter Bekannter zurück an die Seitenlinie auf den Lutherischen Bergen. Bis zum Sommer 2014 schon betreute er den BSV, legte dann aber sein Amt aus privaten Gründen nieder und sprang jetzt wieder ein.