Fußball-Kreisliga B1 Erster Platz weiterhin umkämpft

Sven Koukal 24.10.2016

Reichlich Tore sammelten sich am gestrigen Spieltag in der Kreisliga B1 an. Die Favoriten ließen keine Zweifel an ihrer Rolle aufkommen. Allen voran der Spitzenreiter SSV Ehingen-Süd II. Mit gleich einem halben Dutzend Treffer schoss die Elf von Alexander Thurner den KSC Ehingen ab. „Die Tore sprechen für sich. Dabei ist der KSC mit einem Schuss an die Latte gut ins Spiel gestartet“, jubelte der SSV-Coach nach dem klaren Sieg in Kirchbierlingen.

Süd II gleich getan hat es der FC Schmiechtal auswärts beim Derby im Längental gegen den FV Schelklingen-Hausen II. Auch in Schelklingen fielen sechs Tore - alle für die Gäste aus dem Schmiechtal. Dabei kam kein Torschütze doppelt vor. Zur Halbzeit stand es wie beim Pfarrei-Team noch 2:0.

Noch eine Schippe drauf gelegt hat der TSV Rißtissen. Gegen die Männer von den Lutherischen Bergen wurde ein wahrliches Torfestival gefeiert: Mit der Schlussminute gelang Rißtissen gegen den BSV Ennahofen das letzte Tor zum Endstand von 10:0 (3:0). Mann des Spiels war Torjäger Daniel Völk mit vier Treffern zwischen der 52. und 83. Minute - somit erzielte der Offensivmann des TSV nunmehr 22 Treffer in elf Spielen.

Keinen Sieger ergab die Spielpaarung SG Ersingen gegen den TSV Allmendingen. „Wir mussten relativ früh unsere beiden Stürmer auswechseln, daher ging dann nach vorne nicht mehr sehr viel. Erst in der Schlussviertelstunde haben wir wieder mehr Druck gemacht“, erklärte Ersingens Vorsitzender Bernd Heber. Mit 1:1 (0:0) trennten sich beide Teams. „Unterm Strich geht das Remis in Ordnung“, so Heber.

Keine Probleme bereitete der SV Oberdischingen II der SG Dettingen. Mit 7:2 (6:1) waren die Gäste klar die bessere Mannschaft. Die Hausherren mussten die Hoffnung auf weitere Punkte schnell begraben.

Einen großen Sprung nach oben wollte der SV Granheim bei den SF Donaurieden machen. Doch die Gastgeber machten dem Team von Wilfried Staiger einen Strich durch die Rechnung. Mit 2:0 (1:0) setzte sich Donaurieden verdient durch.

 „Chancen ohne Ende“, so TSV Türkgücü Ehingens Spielertrainer Marco di Martino, gab es gegen den SV Niederhofen. Erst in der zweiten Halbzeit münzte der Favorit die Möglichkeiten in Tore um. Endstand 3:0 (0:0). sk