Rottenacker / Maurice Glienke

Für die TSG Rottenacker war es die turnusgemäße Jahresversammlung der Fußball-Abteilung, bei der es nur wenige Neuerungen gab, nur eine: Christian Grune kommt als stellvertretender Abteilungsleiter neu dazu. Für viele war der wichtigste Punkt der aktuelle Status Quo zum geplanten Zusammenschluss der Abteilung des Nachbarn VfL Munderkingen. „Dort gibt es derzeit keinen neuen Stand. Lediglich mit dem Gerücht, dass auch die Jugendabteilung zusammen gehen würde, muss man aufräumen“, erklärte TSG-Pressewart und Schriftführer Uwe Schneider. Die Spielgemeinschaft der Jugend bleibt vorerst weiter mit der SG Dettingen und dem SSV Ehingen-Süd bestehen.

Der vorgeschlagene Name „Schwarz-Weiß Donau“, wurde vom Bezirk Donau abgelehnt. Beide Vereine wollen sich zeitnah auf eine Alternative einigen, die wie Schneider meinte „dann auch gut brauchbar ist und keinen benachteiligt“. Dabei nehmen die beiden hiesigen Vereine eine Vorreiterrolle im Verbandsgebiet ein, denn laut Auskunft des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) hätten sich bislang Vereine noch nie mit dem Verband in Stuttgart über die Namensgebung beraten.

In den Überlegungen geht es außerdem auch um die Ligenzugehörigkeit der Teams. Sollte, wie nach derzeitigem Stand, die TSG Rottenacker in die Kreisliga A und damit diesselbe Spielklasse wie der VfL Munderkingen absteigen, stünde man vor einer anderen Ausgangslage. Die Beratungen im Kreis der beiden Vereine geht nun also weiter. Auch innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen, der beide Orte angehören, wird weiter beraten.  „Der Bezirk und der Verband wollen zeitnah Klarheit haben, wie und wann der Zusammenschluss vollzogen wird“,  erklärte Uwe Schneider.