Fußball Die TSG Ehingen setzt sich in Schmiechen verdient durch

Einer gegen alle: Nicht zu bremsen waren gestern Valentin Gombold und die TSG Ehingen beim Schmiechtal-Cup. Im Finale setzte sich die TSG Ehingen dank zweier Tore von Gombold gegen Gastgeber FC Schmiechtal  durch.
Einer gegen alle: Nicht zu bremsen waren gestern Valentin Gombold und die TSG Ehingen beim Schmiechtal-Cup. Im Finale setzte sich die TSG Ehingen dank zweier Tore von Gombold gegen Gastgeber FC Schmiechtal durch. © Foto: Emmenlauer
Von Maurice Glienke 30.07.2018

Für die nicht zufriedenstellende Leistung beim Stadtpokal revanchierte sich die TSG Ehingen und gewann wenige Tage später den Schmiechtal-Cup. Im Finale besiegten die Ehinger den Gastgeber FC Schmiechtal mit 2:0. Trainer Younis Mohsen ließ seine gemischte Mannschaft, aus erstem und zweitem Team, zunächst defensiv spielen und setzte notgedrungen mit Ismail Cini und Neuzugang Matthias Brinsa auf Mittelfeldspieler im Abwehrzentrum.

Die erste Chance der Partie nutzte Stürmer Valentin Gombold zum 1:0 (4.). Nach Vorlage von Julian Guther schloss er aus kurzer Distanz ab. In der Folge versuchte es Schmiechtal in der Offensive, blieb aber an der gut gestaffelten Ehinger Abwehr hängen. TSG-Torwart-Routinier Markus Manthey musste nie ernsthaft eingreifen. Zehn Minuten vor dem Ende hätte Cini die Partie entscheiden können, sein Schuss war aber zu unplatziert.

Am Ende fehlte die Kraft

Gegen Ende fehlten den Schmiechenern die Kräfte und der Mut, um für größere Gefahr zu sorgen. So entschied Gombold in der letzten Spielminute die Partie mit dem 2:0 (30.). Trainer Mohsen war zufrieden. “Die Mannschaft hat das gut gemacht. Nachdem einige aber fünf Tage am Stück gespielt haben, fehlte die Kraft“. Das Finale hatten beide Teams erst über das Elfmeterschießen erreicht. Im Halbfinale zwischen Ehingen und dem starken TSV Allmendingen stand es zunächst 0:0. Vom Strafstoßpunkt setzte sich die TSG mit 3:2 gegen Ex-Trainer Harry Brobeils Team durch. Im zweiten Halbfinale blieb der Gastgeber, ebenfalls mit 3:2, das glücklichere Team. Die TSG Upfingen aus der Kreisliga A des Bezirks Alb scheiterte dabei zwei Mal am Aluminium.

Im Spiel um den dritten Platz waren die Allmendinger dann nicht mehr so stark wie in den Gruppenspielen. Die TSG Upfingen spielte zielstrebig nach vorne und setzte sich verdient mit 3:0 durch. Erstmals wurde auch der fünfte Platz ausgespielt, sodass alle teilnehmenden Teams der Zwischenrunde mindestens noch drei Partien am letzten Tag hatten. Dort gewann der FC Blaubeuren im Duell zweier Bezirksligisten mit 3:2 gegen die SG Altheim. Die Mannschaft aus Gerhausen war stark dezimiert angetreten, da mehr als ein Dutzend Akteure im Urlaub weilen. Mit dem Schmiechener Sportplatz gibt es für sie dennoch ein schnelles Wiedersehen. Denn am kommenden Samstag bestreiten die Blaubeurer dort ihr WFV-Pokalspiel gegen den SC Geislingen.

Kuriosum am Freitagabend

Für ein Kuriosum sorgte schon am Freitagabend das Weiterkommen des FC gegenüber Stadtrivale TSV Blaubeuren, denn dort musste das Los entscheiden. Nachdem alle Parameter wie erzielte Tore gleich standen. Wenig erfreulich war die Absage des Stammgastes SV Alberweiler, der nur acht Spieler zur Verfügung hatte. „Das hat uns ziemlich geärgert, da sie immer zuverlässig waren und als erste zugesagt hatten“, bemängelte Raphael Pianezzola vom Organisationsteam.

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