Der SSV Ulm 1846 Fußball muss eine Strafe in Höhe von 2000 Euro wegen dem Gebrauch von Pyrotechnik beim DFB-Pokalderby bezahlen. Das teilt der Verein auf Anfrage mit. Auch der 1. FC Heidenheim wird vom Deutschen Fußball-Bund zur Kasse gebeten: Die Fans des Zweitligisten hatten während des Spiels im Donaustadion mehrmals Leuchtfackeln im Gästeblock gezündet.

Böller, schwarzer und weißer Rauch, Leuchtfackeln

In der Partie, der ersten Runde des DFB-Pokals, am 10. August, sind aus dem Ulmer Fanblock noch vor Spielbeginn mehrere Böller in Richtung Sicherheitsbeamte und Fotografen geworfen worden. Zweimal knallte es laut – wegen schwarzen und weißen Rauchs, der über das Spielfeld zog, konnte der Unparteiische die Partie erst einige Minuten später anpfeifen.

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Im gegenüberliegenden Heidenheimer Fanblock hatten FCH-Anhänger mehrere rote Leuchtfackeln gezündet, bejubelten mit Pyrotechnik auch die beiden Treffer, die zum 2:0-Sieg der Elf von Frank Schmidt führten.

Unmittelbar nach der Partie hatte Anton Gugelfuß, Vereinsvorstand des SSV Ulm 1846 Fußball, seinem Unmut über die Böller-Aktion der Ulmer Fans Luft gemacht. „Das kostet uns fünf- bis zehntausend Euro“, sagte er nach der Partie – und ergänzte: „Vielen, vielen Dank, ihr Fans.“

Zwar ist die Strafe nun doch nicht so hoch ausgefallen, wie zunächst von ihm vermutet – 2000 Euro kostet es den Regionalligisten aber dennoch.

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