Frauenfußball Derbytime: Wer kommt besser in Fahrt?

Der VfL Munderkingen (in weiß mit Britta Klein) will in dieser Landesliga-Saison früher Punkte sammeln.
Der VfL Munderkingen (in weiß mit Britta Klein) will in dieser Landesliga-Saison früher Punkte sammeln. © Foto: Foto. Emmenlauer
Munderkingen / Maurice Glienke 06.09.2018

Der SV Granheim startet mit der nahezu selben Mannschaft in die neue Spielzeit. Einzig Jennifer Eiberle verließ den Verein (SV Baltringen). Sina Füller (SG Öpfingen) ist der einzige Neuzugang. Mit der Vorbereitung war Trainer Steffen Kemedinger zufrieden. Die Ergebnisse und die Trainingsbeteiligung stimmen ihn zuversichtlich. „Als Absteiger geht man wohl immer als Favorit in die Saison, aber man hat an Munderkingen letzte Saison gesehen, wie schnell man sich unten wieder findet“, erklärte Kemedinger.

Er hatte im Winter das Traineramt übernommen, konnte den Abstieg aber nicht mehr verhindern. In der höheren Spielklasse war vor allem der fehlende Abschluss der Hauptgrund für das schwache Abschneiden. In der Landesliga gibt es gegen Munderkingen, die SG Altheim, den SV Sulmetingen, SV Uttenweiler und den FV Bad Saulgau lauter Derbys. „Diese Spiele haben ihre eigenen Gesetze und so ist in dieser engen Liga wohl alles möglich“, sagte der SVG-Coach demütig. Es gilt Spaß zu haben und diesmal für einige Tore zu sorgen. Damit anfangen wollen die Granheimerinnen am Sonntag (11 Uhr) gegen den SV Eglofs.

VfL Munderkingen – SG Altheim (Sa. 17.30 Uhr). Dank einem sensationellen Schlussspurt entkam der VfL Munderkingen dem Abstieg noch knapp. Trainer Christian Zittrell, der jetzt Herren-A-Ligist SF Kirchen trainiert, führte das Team weg von den Abstiegsplätzen. Im Hintergrund hatte dabei bereits das aktuelle Trainerduo Manuel Saile und Andreas Schellinger mitgemischt. „Wir wollen einen deutlich besseren Start hinlegen“, so Saile entschlossen, der einige Abgänge kompensieren musste. Mit Torhüterin Eva Turiello (SG Altheim) und Stürmerin Valentina Miele (SV Alberweiler) verlor der VfL zwei wichtige Stützen. „Wir haben in der Vorbereitung die Grundlagen gelegt und sind bereit für eine Saison mit reizvollen Derby-Duellen“, so Saile, der einen Platz im Mittelfeld anstrebt.

SGA muss umdenken

Für die SG Altheim ist es die erste Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Trainer Gerhard Kottmann will mit seiner jungen Mannschaft den Klassenerhalt schaffen. Die Vorbereitung mit Tests gegen teils höherklassige Gegner verlief zufriedenstellend. Eva Turiello ist neue Torhüterin, dazu kamen Tülay Tarakcilar (BSV Ennahofen) und Jana Niemitz (SG Griesingen), die aber durch eine Verletzung vorerst ausfällt. Die erste Bewährungsprobe steht am Samstag beim VfL Munderkingen an. Hier müssen die Altheimerinnen ihren Spielstil anpassen. In den drei Jahren in der Regionenliga war es die SGA gewohnt, Erfolgen auf dem Hochsträß zu feiern und das Spiel zu bestimmen. Gegen nun stärkere Gegner soll bei der technisch versierten Mannschaft auch auf Konter gesetzt werden. Im Testspiel gegen die SG Öpfingen gab es mit dem 10:0-Erfolg ein letztes Erfolgserlebnis vor dem Start.

SG Griesingen – TSV Lustnau II (Sa. 11 Uhr).  Die SG Griesingen will gegen den Aufsteiger aus Lustnau gleich den ersten Erfolg der Regionenliga-Saison feiern. Eine durchwachsene Vorbereitung liegt hinter dem Team von Trainer Alexander Knapp. Mit dem dünnen Kader soll es am Ende zu einem Mittelfeldplatz reichen. Ein interessanter Kampf um den Aufstieg deutet sich in dieser Liga an.

Zwei Teams im Bezirkspokal gefordert

Am Sonntag ist die SG Öpfingen in Runde zwei des Bezirkspokals im Einsatz. Das Team von Trainer Hasan Dönmez tritt beim Kreisligisten SGM Alb-Lauchert an und hofft eine Woche vor dem Bezirksliga-Start (gegen die SG Dettingen) auf den Viertelfinal-Einzug. Die neu gegründete SGM Ennahofen/Altheim II hat im Pokal Heimrecht gegen den SV Bingen/Hitzkofen. Das harmonisch zusammengestellte Team um Coach Stefan Schmidt versucht das Beste.

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