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TSG Ehingen
Roland Flad  Uhr

Mit viel Routine und vor allem mit viel Besonnenheit haben die Fußballer der TSG Ehingen am Sonntag den 20. McDonald’s-Cup gemeistert. Das Organisationsteam, der Förderverein der TSG und die vielen Helfer ließen sich auch von dem aufziehenden Gewitter und Regen nicht aus dem Konzept bringen. „Wir erhielten von den Vereinen viel Verständnis dafür, dass wir die Platzierungsspiele nicht mehr ausgespielt haben“, sagte TSG-Jugendleiter und Cup-Hauptorganisator Thomas Javornik.

Er freute sich darüber, dass die drei Neulinge so toll eingeschlagen haben. „Sie werten und frischen das Turnier auf“, sagte Javornik. Roland Schenzle, der Vorsitzende des TSG-Fördervereins, richtete ein besonderes Dankeschön an Javornik und Rudi Kuhn, der den McDonald’s-Cup viele Jahre gemanagt und die Leitung inzwischen an Javornik übergeben hat sowie an Stefan Nothacker. Schenzle vergaß auch den Hauptsponsor nicht. Ohne McDonald’s wäre so ein Turnier nicht durchführbar“, sagte Schenz­le an Bernd Karrer gewandt.

„Ich habe nicht vor, etwas zu ändern“, sagte der McDonald’s-Chef der SÜDWEST PRESSE. Der Cup sei ein Turnier mit Tradition und Charme. „Am meisten begeistert mich die reibungslose Orgaisation und dass in der Sommer- und Urlaubszeit so viele Helfer mitarbeiten“, betonte McDonald’s-Chef Bernd Karrer.

Bei der Siegerehrung freute er sich, dass mit dem SC Freiburg ein Verein aus seiner Heimatstadt als Turnier-Vierter vorn dabei war. In der Jugend spielte Bernd Karrer aber beim FC Freiburg.

Auch wenn für den Gastgeber mal wieder nicht mehr als der 8. Platz heraussprang, so kann das TSG-Team von Trainer Zeljko Puseljic zufrieden sein. Die Ehinger hatten als einziges Team nicht nur drei Mädchen aufgestellt, sondern auch die jüngeren Jahrgänge 2004 und 2005 im Kader.

Mit dem 1. FC Nürnberg hat sich wieder ein namhafter Verein in die Liste der Turniersieger eingetragen. Der Club war im Finale gegen den FC Ingolstadt 04 spielfreudiger und zielstrebiger. Die jungen Clubberer wollten den Erfolg mit aller Macht. Simon Herrmann und Dominik Hahn sorgten schließlich für den verdienten 2:0-Sieg. Greuther Fürth als Dritter rundete den bayerischen Erfolg in Ehingen ab. Der Dauerbrenner an der Donau geht also weiter, im nächsten Jahr mit dem 1. FC Nürnberg als Titelverteidiger.