Kirchen / hel  Uhr
Aus beruflichen Gründen kann Florian Huber nicht weitermachen. Fußball-A-Ligist SF Kirchen braucht darum einen neuen Fußball-Chef.

Eine keinesfalls leichte, aber doch notwendige Entscheidung hat Florian Huber gefällt. Der 31-Jährige gab bekannt, sein seit 2015 bekleidetes Amt als Leiter der Fußballabteilung der Sport-Freunde Kirchen niederzulegen. Bei der Hauptversammlung am Freitag, 24. Mai, im Kirchener Sportheim werde er nicht mehr zu Wahl stehen. Der Grund sei beruflicher Art. Seit sechs Jahren ist Huber in Memmingen bei einem großen Autohaus als Verkaufsleiter tätig. Das Pendeln und die Arbeit selbst nehmen zu viel Zeit in Anspruch, um dem Hobby Fußball genug Raum zu lassen. „Ich habe gemerkt, dass ich es nicht mehr bewältigen kann. Ich bin keiner, der etwas nur halblebig macht. Weil ich keine Spiele mehr anschauen konnte, musste dieser Cut sein“, erklärte der frühere Spielführer.

Ein Nachfolger sei noch nicht in Sicht, erste Gespräche habe es aber schon gegeben. Huber hat in den vier Jahren viel bewegt, einen „starken Ausschuss“ hinter sich, „der sein vollstes Vertrauen genieße“. So ist er zuversichtlich, dass sich eine gute Nachfolger-Lösung für den Verein finde. Huber war es, der Christian Zittrell ins Boot holte, nachdem es viele Trainerwechsel gegeben hatte. Mit Zittrell sei die Mannschaft in der Kreisliga A1 auf einem guten Weg. Derzeit steht das Team mit 27 Punkten auf Platz neun und der Klassenerhalt sollte bald in trockenen Tüchern sein. „Der SFK liegt mir am Herzen“, sagt der Kirchener, er schließe nicht aus, irgendwann wieder zurückzukehren. Jetzt aber habe erst mal die berufliche Weiterentwicklung Vorrang.