Fußball Aufbruchstimmung bei TSG Ehingen

Sichtungstraining mit TSG-Spielern und Gästen, die sich gerne einem hochklassigen Jugendteam anschließen wollen.
Sichtungstraining mit TSG-Spielern und Gästen, die sich gerne einem hochklassigen Jugendteam anschließen wollen. © Foto: Foto. H. Weible
Ehingen / Helen Weible 14.07.2018

Mit den historisch wertvollen Aufstiegen der Nachwuchsfußballer der TSG Ehingen haben sich die Jungs auf Verbandsebene in den Fokus gespielt. Die A- und B-Junioren realisierten sensationell den Verbandsstaffel-Aufstieg, die C-Junioren spielen mit der Landesstaffel schon in der höchsten Liga auf Landesebene. Kommende Saison folgt jetzt die Kür für die TSG-Youngsters.

„Wir haben eine große Aufgabe vor uns. Andere Vereine schauen jetzt ganz genau, was wir machen“, sagt TSG-Jugendleiter Thomas Javornik. Die Kunst sei es von nun an, das hohe Niveau aufrecht zu erhalten. Dazu wird die Jugendabteilung samt Trainer neu aufgestellt. Die beiden langjährigen Erfolgscoaches Mohsen Younis und Tonino Giuliano widmen sich anderen Aufgabenbereichen im Verein und geben den Stab jetzt an erfahrene Kreativköpfe im Jugendfußball weiter. Bei den A-Junioren kommt mit Haris Slatina und Claus Ulmer ein erfahrenes Duo frisch dazu. Die C-Junioren werden künftig von Stefan Scherb (ehemals U14) und Markus Dora (ehemals Co-Trainer) betreut. Coach Zeljko Puseljic machte aus beruflichen Gründen den Weg für die beiden frei. Wer sich im Nachwuchsbereich auskennt, weiß, dass gerade die unter 15-Jährigen eine echte Herausforderung an einen Fußball-Übungsleiter stellen. Die Jungspunde stecken in diesem
Alter in einer von Schüben geprägten Entwicklungsphase hin zu schnelleren, kräftigeren Sportlern. „Dieser Übergang ist schwierig“, meint auch Javornik.

Konkurrenzkampf entfachen

Bei den B-Junioren wird die TSG in Kürze ein Trainer-Duo verkünden, die in Verbundenheit mit dem Klub stehen. Drei Mal pro Woche werden die Teams  trainieren. Montag, Mittwoch und Freitag steht die U19 mit terminlicher Nähe zu den Aktiven auf dem Platz. Bei der Neukoordinierung der Zeiten kann nun auch erstmals der neue Kunstrasen mit einbezogen werden.

Die Kader sollen weniger quantitativ als qualitativ aufgewertet werden. Beim Sichtungstraining am Donnerstagabend fanden sich einige, neue Gesichter aus Laupheim, Illertissen, Dettingen und Münsingen ein. „Bei einer Kaderbreite von 20 Leuten hätten wir bereits genug Spieler. Aber es soll innerhalb des Kaders ein Konkurrenzkampf entstehen“, erklärt Javornik, der sich mit der Resonanz auf den Aufruf kurz vor der Wechselfrist am Sonntag zufrieden zeigt.

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