Fußball „Einstellung muss besser werden“

Michael Bochtler coacht Süd in seiner zweiten Saison.
Michael Bochtler coacht Süd in seiner zweiten Saison. © Foto: Herbert Geiger
Kirchbierlingen / Roland Flad 18.08.2018

In seiner zweiten Saison mit den Kirchbierlingern spricht der in Ulm geborene Michael Bochtler (42) über seine Erwartungen an die neue Verbandsliga-Saison. Der ehemalige VfB-Akteur freut sich auf regen Zuschauerzuspruch, vor allem beim Derby mit Olympia Laupheim.

Herr Bochtler, Respekt vor Süds erster Saison in der Verbandsliga. Das zweite Jahr, sagt man, ist immer das schwerste; was haben Sie aus dem ersten Jahr gelernt?

Michael Bochtler: Beim SSV ist große Euphorie da gewesen und wir haben sehr viel investieren müssen im ersten Jahr. Vor allem in der Rückrunde haben wir Gas geben müssen. Es waren viele Spiele dabei, die eng waren, aber die wir für uns entschieden haben. Wir wissen, was auf uns zukommt, denn die Liga ist stark und da müssen wir ganz arg aufpassen.

Was meinen Sie konkret?

Bochtler: In der Vorbereitung haben wir nicht immer 100 Prozent abgerufen. Da muss die Einstellung noch besser werden und wir müssen einen Zahn zulegen, denn es läuft nicht von allein.

Sie hoffen sicher auf mehr Zuschauer, schließlich gibt es gegen Olympia Laupheim ein richtiges Derby. Wie groß ist die Freude über den Aufstieg des Nachbarn?

Das ist hervorragend, dass es wieder ein echtes Derby gibt, da freuen sich alle riesig darauf. Ich hoffe wirklich, dass zu den Derbys ein paar hundert Zuschauer kommen.

Am ersten Spieltag geht es gegen Wangen; was erwarten Sie?

Die ersten zwei, drei Spiele weiß man noch nicht so genau, wo man steht. Wangen hat zum Beispiel gegen Ostrach verloren und dann gegen Ochsenhausen 7:1 gewonnen. Danach geht es gegen Tübingen und Essingen, alles gestandene Verbandsliga-Mannschaften.

Welche Aufgaben übernimmt Ihr neuer Co-Trainer Michael Turkalj?

Micki muss sich erstmal einarbeiten, aber das ist völlig normal. Wir stimmen uns immer mehr ab. Aber nach dem Tübingen-Spiel am 2. Spieltag bin ich für zehn Tage weg, da muss er ran.

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