Frankfurt/Potsdam 1. FFC Frankfurt: Großes Finale ist zum Greifen nah

SID 21.04.2012

Für den 1. FFC Frankfurt ist das Champions-League-Finale zum Greifen nah, für die Fußballerinnen von Turbine Potsdam dagegen ist es meilenweit entfernt. Die Frankfurterinnen können nach dem 2:1-Hinspielsieg beim FC Arsenal heute (14.15 Uhr/ZDF) selbstbewusst vor eigenem Publikum auflaufen.

Trainer Sven Kahlert warnt dennoch: "Wenn unsere Chancen vorher bei 50:50 standen, so sind sie jetzt bei 51:49. Wir müssen auch im Rückspiel genauso konzentriert, einsatzfreudig und aggressiv im Zweikampf dagegenhalten, um das Finale zu erreichen." Für die Frankfurterinnen wäre das erste Erreichen eines europäischen Endspiels seit 2008 - damals holte man den Titel gegen den schwedischen Vertreter Umea IK - eine Wiedergutmachung für die enttäuschende Bundesliga-Saison,

Potsdam hat eine schwere Hypothek aus dem Hinspiel beim Titelverteidiger Olympique Lyon mitgebracht: Das 1:5 war die höchste Niederlage der Europapokal-Geschichte. Die Chance, mit einem 4:0 am Sonntag (14 Uhr) gegen die defensivstarken Französinnen doch noch den Traum vom deutschen Endspiel wahr zu machen, ist minimal.

Trainer Bernd Schröder gibt die Hoffnung nicht auf: "In den vergangenen Tagen hat sich ganz deutlich gezeigt, dass jede Spielerin alles geben will, um den letzten Strohhalm festzuhalten und so das Wunder noch zu schaffen."