Weil das Finale des Hallenfußball-Stadtpokals Ulm/Neu-Ulm aufgrund von Ausschreitungen nie zu Ende gespielt wurde, findet am kommenden Dienstag um 19 Uhr auf dem Söflinger Kunstrasenplatz ein Freundschaftsspiel zwischen den damaligen Finalisten TSG Söflingen und SV Ljiljan Ulm statt. „Danach findet die Pokalübergabe an die beiden erklärten Turniersieger statt“, informierte Stadtpokal-Turnierleiter Edin Mandzukic am Freitag.

Idee kam von Ljiljian Ulm

Der unrühmlich zu Ende gegangene Stadtpokal soll in diesem Rahmen noch einmal in ein positives Licht gerückt werden. Die Idee dazu kam vom Abteilungsleiter des SV Ljiljian Ulm, Erdin Asani, die sofort auf breite Unterstützung der Söflinger sowie von Mandzukic selbst stieß. Wenige Tage vor dem Punktspielstart am 15. März stellt die Partie beiden Mannschaften auf dem Kunstrasenplatz der TSG Söflingen zudem eine willkommene Formüberprüfung.

Erstmals zwei Sieger beim Stadtpokal

Das Finale des des Hallenfußball-Stadtpokals Ulm/Neu-Ulm am 19. Januar 2020 war wegen schwerer Ausschreitungen beim Stand von 2:2 abgebrochen worden. Die torlose Verlängerung zwischen TSG Söflingen und SV Lilijan Ulm war am Sonntag bereits beendet, der Sieger hätte im Zehn-Meter-Schießen ermittelt werden sollen. Doch bevor es dazu kommen konnte, eskalierte die Situation in der Kuhberghalle.

Die beiden Mannschaften und Turnierleiter Mandzukic verständigten sich darauf, auf das Zehn-Meter-Schießen zu verzichten und erstmals in der Historie des Hallenturniers gibt es zwei „Sieger“ zuzulassen. Die an der Eskalation beteiligten Personen sowie der involvierte Verein Srbija Ulm wurden vom Sportgericht des Fußballbezirks Donau/Iller bereits bestraft.

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