Illertissen / gek

Seine ersten Schritte vom Fußball-Profi zum Trainer machte Marco Küntzel, der aktuelle Coach des Regionalligisten FV Illertissen, vor neun Jahren beim FC Pipinsried. Dort war der frühere Stürmer für einige Monate Spielertrainer. „Aber das hat nicht gepasst“, hat er nicht die besten Erinnerungen daran.

Am Samstag (14 Uhr/Vöhlinstadion) erwartet Illertissen den Ex-Klub seines Trainers. Auf den ersten Blick eine machbare Aufgabe, Pipinsried ist mit 19 Punkten Schlusslicht der Liga und hat zehn Zähler weniger als der FVI auf Rang neun. „Wir wollen nach unserem Sieg in Ingolstadt nachlegen und unsere Heimbilanz aufpolieren“, sagt Küntzel, der aber seine Schützlinge gegen seinen Ex-Klub nicht weiter unter Druck setzen möchte. „Die sind eh schon heiß und wollen sich beweisen.“

Mit 32 Treffern traf Pipinsried genauso oft ins Schwarze wie Illertissen. Auf Augenhöhe agierten beide Teams auch im Hinspiel. Die Führung von Marco Hahn glich Luis Grassow, der die Saisonvorbereitung beim SSV Ulm 46 Fußball absolviert hatte, zum 1:1-Endstand aus.

Außer den Langzeitpatienten fehlt aus der ersten Garde des FVI nur Benedikt Krug. Nach dessen Kopfverletzung beim 2:0 in Ingolstadt ist Küntzel das Risiko eines Einsatzes zu hoch. Moritz Nebel kehrt nach auskurierter Erkältung in den Kader zurück.