SF Dornstadt Vorfreude auf die Fußball-Bezirksliga

Das Meisterteam der Sportfreunde Dornstadt: Ganz links Fußball-Abteilungsleiter Marcel Pogadl.
Das Meisterteam der Sportfreunde Dornstadt: Ganz links Fußball-Abteilungsleiter Marcel Pogadl. © Foto: Rudi Apprich
Von Jochen Baisch 17.07.2018

Fünf Jahre Kreisliga A waren den Fußballern der Sportfreunde Dornstadt genug:  Sie wurden  souveräner Meister der Albstaffel und stiegen in die Eliteklasse des Bezirks Donau/Iller auf, wo sie nach eigenem Verständnis auch hingehören.

Der Titelgewinn der Kicker aus der Alb-Gemeinde kam nicht von ungefähr. Von den konkurrierenden Klubs wurden sie zu Beginn der vergangenen Saison auf den Favoriten-Thron gehoben. Der Grund: Die Dornstadter hatten sich mit routinierten Könnern verstärkt. Allen voran mit dem früheren Altheimer und Neenstetter Torjäger Taner Celik, der auch als Co-Trainer dem Chefcoach Dogan Agvac zur Hand ging. Auch der frühere Staiger Tim Noherr erwies sich als Mittelfeldstratege neben dem wieder erstarkten Ömer Koc als Volltreffer. Dazu kam mit dem einstigen Alberweiler Marco Wasner ein zusätzlicher erfahrener Könner.  Mit diesen neuen Leuten plus dem durchaus schlagkräftigen vorhandenen  Spielerkader ließ sich ein erfolgreiches Team formen, das den Herausforderungen dieser Spielklasse gerecht wurde.

Nur drei Pleiten handelte sich der Aufsteiger im Verlauf der Spielrunde ein. Dazu noch eine Punkteteilung. So konnte natürlich die Konkurrenz, die überwiegend aus dem späteren Vizemeister  TSV Blaubeuren (scheiterte in der Relegation) und dem SV Westerheim bestand, abgeschüttelt werden.

„Wir hatten uns bei Saisonbeginn einen der vorderen Plätze zum Ziel gesetzt“, verriet Dornstadts Fußball-Boss Marcel Pogadl, der wie sein Stellvertreter Sebastian Kramer Mitglied der Meister-Mannschaft ist. Pogadl hütet das Tor, und Kramer putzt als Innenverteidiger aus. Fünf Spieltage vor Saisonschluss war das Meisterstück unter Dach und Fach. Da diese Partie während der Woche über die Bühne gegangen war, fiel anschließend  die Meisterschafts-Fete eher spärlich aus. Sie wurde nach dem  letzten Spieltag gebührend nachgeholt. Außerdem gönnten sich die Meister-Kicker einen mehrtägigen Ausflug nach Prag.

Wie geht es nun in der neuen Saison bei den Sportfreunden weiter? Zum einen wird in der Bezirksliga auf der Sportanlage in Bollingen gespielt. „Wir wechseln die Spielstätten nach jeder  Saison“, klärt Pogadl auf. Der Spielerkader steht bis auf Wasner, der zum SV Alberweiler zurückkehrt, auch in der neuen Umgebung zur Verfügung.  Bei den Übungsleitern bleibt alles beim alten, wobei der Meister-Trainer Agvaz in sein viertes Jahr geht.

Einige Ergänzungs- und Perspektivspieler hat man an Land gezogen. Es wurde Wert auf junge Talente gelegt, denn das Durchschnittsalter der Dornstadter mit 30 Jahren ist schon ziemlich hoch.  Die beiden Neenstetter Ciban Cicek und Daniel Pvnür, der  Esperia-Spieler Nico Wieder sowie Benedikt Schelzig und Simon Herma  gehören dem künftigen Bezirksliga-Kader an. „Vielleicht kommen noch ein bis zwei Neue hinzu“. sagt der Abteilungsleiter, der sich für die Bezirksliga-Auseinandersetzungen mehr als die üblichen 40 Fans wünscht. Das Team hätte es verdient.

74

Tore Differenz haben sich die Sportfreunde Dornstadt in der Kreisliga A erarbeitet – in nur 30 Spielen. Das entspricht einem Durchschnitt von 2,47 pro Spiel.

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