Regionalliga Bayern Untergegangen wie die Titanic

Hat in Illertissen was gutzumachen: Schweinfurts Trainer Timo Wenzel.
Hat in Illertissen was gutzumachen: Schweinfurts Trainer Timo Wenzel. © Foto: Tino Wenzel. Foto: Harry Langer/Eibner
jb 02.11.2018

Rückrundenstart in der bayerischen Fußball-Regionalliga: Der FV Illertissen hat morgen  (14 Uhr)  den FC Schweinfurt 05 zum Gast. Ein Kräftemessen zwischen dem Tabellen-Vierzehnten und dem Dritten steht also im Vöhlinstadion an. In der Vorrunde hatten die Mainfranken mit einem 3:1 die Nase vorne gehabt.

Fünf Spiele stehen noch  bis zur Winterpause an. Schwere Brocken  liegen  vor  den  Illertalern, denn es geht überwiegend gegen Teams aus dem ersten Tabellendrittel. „Es ist für uns wichtig, dass wir uns in den nächsten Spielen im derzeitigen Pulk der Mannschaften, die auch  abstiegsgefährdet sind, halten“, sagt FVI-Coach Marco Küntzel, der mit dem letzten Auftritt seines Ensembles beim 3:0 gegen den SV Heimstetten  einverstanden war.

  Der neue Trainer kann sich vorstellen, dass man bis zur Winterpause noch zwei Siege schafft und  zusätzlich noch einen Zähler holt.  Mit 25  Punkten   würden  dann die Illertisser überwintern und könnten  sich im kommenden Jahr  in den restlichen zwölf Begegnungen mit hoffentlich vollständigem Kader den Ligaerhalt sichern.

Die derzeit gute Stimmung, verbunden mit positiven Trainingseindrücken, kann auch der Umstand nicht trüben, dass  sich Offensivmann Maurice Strobel an der Patella-Sehne verletzt hat.  Ansonsten ändert sich am Kader nichts.

Die Schweinfurter hatten vor einer Woche mit ihrer 0:5-Klatsche beim FC Pipinsried, der bis dahin noch kein Heimspiel gewonnen hatte, für eine dicke Überraschung gesorgt. „Das habe ich noch nie erlebt, weder als Spieler noch als Trainer. Wir waren in allen Belangen unterlegen“, sagt der aus Burlafingen stammende und aus der Jugend des SSV 46 hervorgegangene Ex-Profi Schweinfurter Trainre Timo Wenzel.  „Wir sind untergegangen wie die Titanic.“   In Illertissen hat der  FC morgen also einiges gutzumachen. 

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel