In den ersten Vorrundengruppen-Spielen beim 48. Fußball-Turnier um den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm auf der Sportanlage der TSF Ludwigsfeld ist noch keiner der favorisierten Mannschaften abgestürzt. Im bisher interessantesten Spiel  zwischen den Vorjahresfinalisten  SV Grimmelfingen und SSG Ulm 99 fielen in einem abwechslungsreichen und mitunter auch etwas  nickligem Spiel keine Tore. Die Nullnummer entsprach dem Gezeigten. Dabei verletzte sich die SSG-Offensivkraft Simon Müller so erheblich, dass der Spieler mit dem  Rettungswagen abtransportiert werden musste.

Beiden Teams steht der Gruppensieg,  der allein in die Zwischenrunde führt, offen, nachdem sie am zweiten Turniertag zu den erhofften  3:1-Siegen kamen.   Die Grimmelfinger gegen KKS Croatia Ulm, die SSG 99  gegen den SV Eggingen.  Bei den Kroaten handelte sich Marin Juric wegen   Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte ein. Denselben Karton sah  im Spiel TSV Einsingen gegen den VfB Ulm, das die  Eselsberger überraschend gegen den viermaligen Stadtpokal-Gewinner mit 2:1 für sich entscheiden konnte, VfB-Akteur Marian Gröber wegen Nachschlagens.

Die Anwartschaft auf den Pokal des erfolgreichsten Torschützen hat sich Ermingens Offensivmann Sven König gesichert: In der Partie seiner Mannschaft gegen die desolaten Leoes de Ulm erzielte er beim  8:0-Sieg sieben Tore. Da ihm zudem auch beim 3:1 gegen den SV Mähringen  alle drei Tore gelangen, liegt er   in der Torschützenliste mit seinen zehn Streichen scheinbar unaufhaltsam vorne.

Am Dienstag geht’s weiter

Kreisliga-A-Aufsteiger SV Offenhausen, im vergangenen Jahr Ausrichter des 47. Stadtpokals,  hat seine beiden Begegnungen mit dem FV Gerlenhofen (2:0) und dem SC Lehr (4:0) gewonnen, muss aber noch Verfolger TSG Söflingen auf der Rechnung haben. Am Dienstag geht es in Ludwigsfeld ab 18 Uhr mit vier Vorrundenspielen weiter.