Die Zwangspause ist vorbei. Der Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm kehrt zurück in die Kuhberghalle. 20 Teams werden im Januar um die prestigeträchtige Trophäe kämpfen. Alle Informationen zur 40. Auflage des Hallenturniers.

Der Zeitplan

Edin Mandzukic, Organisator des Stadtpokals, hatte es nicht leicht. Januar ist Hallen-Zeit, viele Turniere finden parallel statt. Der Termin des Stadtpokals: 21. und 22. Januar 2023, Samstag und Sonntag. Das Eröffnungsspiel startet am 21. bereits um 9:30 Uhr. Danach wird in der Kuhberghalle mehr als zehn Stunden gekickt. Die Endrunde am Sonntag geht um 10 Uhr los, das Finale soll um 17:45 Uhr angepfiffen werden.

Die Mannschaften

Bezirksliga, Kreisliga A, Kreisliga B – der Stadtpokal bringt wieder einmal verschiedene Ligen zusammen. 18 Vereine aus beiden Städten und 20 Mannschaften haben sich angemeldet. Klingt erstmal viel, verglichen mit den letzten Auflagen ist das Teilnehmerfeld jedoch überschaubar. „Das generelle Interesse an Hallenturnieren ist zurückgegangen“, sagt Organisator Mandzukic. Fehlen wird beispielsweise die TSG Söflingen, die bei der letzten Auflage im Finale war, das mit einem Eklat endete. Die Gruppen in der Übersicht.
  • Gruppe A: Esperia Italia Neu-Ulm (Kreisliga B), VfL Ulm (Kreisliga A), SC Unterweiler (Kreisliga B), SC Türkgücü Ulm (Bezirksliga), TSV Einsingen (Kreisliga B)
  • Gruppe B: Croatia Ulm (Kreisliga B), FKV Neu-Ulm (Kreisliga A), Birumut Ulm (Kreisliga A), SSG Ulm II (Kreisliga A), TV Wiblingen (Kreisliga B)
  • Gruppe C: Esperia Italia Neu-Ulm II (Kreisliga B/Reserve), SV Jungingen (Bezirksliga), ESC Ulm (Kreisliga A), SV Mähringen (Kreisliga B), TSV Neu-Ulm (Bezriksliga)
  • Gruppe D: Türkspor Neu-Ulm II (Bezirksliga), VfB Ulm (Kreisliga B), SC Türkgücü Ulm II (Kreisliga B), SV Ljiljan Ulm (Kreisliga B), SV Grimmelfingen (Kreisliga A)

Der Ausrichter

Ein bisschen Südeuropa muss schon sein. In der Kuhberghalle soll am Pokal-Wochenende auch Pizza auf der Speisekarte stehen. Das ist der Plan von Esperia Italia Neu-Ulm. Der B-Ligist will sich beim Stadtpokal als guter Gastgeber präsentieren. „Es gibt viel zu tun“, sagt Vereinsvertreter Nicolo Poddo. Bis zu 40 Personen werden für Esperia im Einsatz sein – als Betreuer, als Kassierer oder als Ordner. „Die Hallenaufsicht wird verstärkt“, sagt Mandzukic. Die Szenen des letzten Endspiels sollen sich nicht wiederholen.

Die Favoriten

Der Gastgeber kann sich einen türkischen Sieger vorstellen. „Türkgücü Ulm und Türkspor Neu-Ulm haben sehr gute Hallenmannschaften“, sagt Nicolo Podo von Esperia Neu-Ulm. Zwei Top-Teams aus der Bezirksliga – sicherlich kein schlechter Tipp. Mandzukic zählt die beiden Mannschaften ebenfalls zu den Titel-Kandidaten. Und auch der Ausrichter könne für eine Überraschung sorgen, meint der Organisator. „Da sind ein paar gute Jungs dabei.“

Die Regeln

Fünf gegen fünf, 13 Minuten lang – so lautet das grundlegende Spielformat. Die Mannschaften spielen mit einem Futsal-Ball und Bande. Die besten drei jeder Gruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde am Sonntagmorgen. Dort wird dann die Endspiel-Paarung ermittelt.

Der Liveblog

Live vor Ort: Am Samstag und Sonntag erhalten Sie alle Informationen, Ergebnisse, Erfolge und Dramen rund um den Hallen-Stadtpokal in unserem Liveblog.