Fußball SSV-Platzwart Franz Schneider im Interview

Franz Schneider pflegt das Ulmer Grün.
Franz Schneider pflegt das Ulmer Grün. © Foto: Volkmar Könneke
Am 18 / Winfried Vogler 07.08.2018

August schaut eine große Zahl Fußballbegeisterter auf den Rasen im Ulmer Donaustadion, wenn der SSV Ulm 1846 Fußball in der ersten Runde des DFB-Pokals Eintracht Frankfurt empfängt. Platzwart Franz Schneider pflegt dort seit 1979 den Rasen.

Herr Schneider, wie wünscht sich der SSV 46 den Rasen gegen Frankfurt?

Franz Schneider: Der wird genauso gemäht wie immer – auf eine Höhe von exakt 2,7 Zentimeter. Zudem wird er kurz vor dem Spiel extra bewässert, damit das Spiel schneller wird. Das wünscht die Mannschaft aber vor jedem Spiel.

Welche eine Mischung hat der Rasen im Donaustadion?

Das ist eine „FC-Bayern-Spezialmischung“. Die Grasarten sind deutsches Weindelgras und Wiesenrispe. Diese wurden erstmals in der Allianz-Arena verwendet.

Wann und wie oft beregnen Sie den Rasen?

Auch bei heißen Temperaturen wie zur Zeit nicht zu oft. Lieber einmal mehr Wasser geben und dann drei Tage nichts. Wenn man auf den Rasen tritt und die Blätter heben sich nicht sofort, ist das ein Zeichen, dass der Rasen beregnet werden muss.

Wie sieht das perfekte Grün aus?

Er muss eine gute Scherfestigkeit haben, dann braucht er eine exakte Ebenheit und von der Farbe sollte er ein schönes dunkles Grün haben.

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