Fußball SSG Ulm 99 gelingt das Stadtpokal-Triple

Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Spieler der SSG Ulm 99 nach dem Elfmeterschießen jubelnd über den Platz rennen, ist die Enttäuschung bei den Burlafingern groß.
Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Spieler der SSG Ulm 99 nach dem Elfmeterschießen jubelnd über den Platz rennen, ist die Enttäuschung bei den Burlafingern groß. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Jochen Baisch 30.07.2018

Um’s Haar hätten die Fußballer der SSG Ulm 99 ihren Nimbus als Stadtpokal-Dauergewinner eingebüßt:  Im Finale der 49. Auflage des Mammut-Veranstaltung auf der Sportanlage des SC Unterweiler  gegen den Liga-Konkurrenten FC Burlafingen unter der guten Leitung von Schiedsrichter Johannes Deiß (SV Grimmelfingen) war fünf Minuten vor dem Ende der Außenseiter aus dem Neu-Ulmer Stadtteil durch ein prächtiges Freistoßtor von Tim Leibing in Front gegangen. Drei Minuten später hätte der Burlafinger Torschütze vom Dienst, Jonas Löbert, bei einer Riesenchance alles klar machen können.

Doch in der 89. Minute  köpfte SSG-Mann Johannes Streiter eine Ecke zum Ausgleich ein. Das Elfmeter-Schießen war perfekt:  Je drei Spieler mussten die Entscheidung suchen.  Beim Stand von 3:3 gab es auf jeder Seite einen Fehlversuch. Streiter, der Ausgleichs-Torschütze, traf für die SSG zum 4:1, während der Burlafinger Rafa Czerwinski nur die Latte traf.  Damit gewann das Team aus dem Donautal mit 4:3 (1:1,0:0) nach Elfmeterschießen zum dritten mal in Folge den städtischen Pokal, den ein gut aufgelegter Ulmer Oberbürgermeister Gunther Czisch unter großem Jubel der SSG-Fans überreichte.

Eine solche Serie kann kein anderer Klub vorweisen: Fünfmal in Folge seit 2014 im Finale, dabei vier Stadtpokal-Triumphe. Chapeau SSG-Ulm 99 und Trainer Bernd Pfisterer. Achtung  auch vor den Burlafingern, die sich mit ihren neuen Trainer Markus Schirmer bestens verkauft haben.

Vorzüglich  in Form war auch der Veranstalter SC Unterweiler, der mit rund 170 Helfern eine fehlerfreie Vorstellung an den neun Turniertagen hingelegt hat und mit den rund 2200 Stadtpokalfans  einverstanden war.  „Wir sind sehr zufrieden“, so das Fazit von Fußball-Boss Bernd Loser. Ins selbe Horn stieß der neue Turnier-Chef Edin Mandzukic, der mit seinem Team die Feuertaufe mit Auszeichnung bestanden hat. Seine Helfer, der ehemalige  Spatzen-Abwehrrecke Jimmy Zimmermann und Michael Müller sowie die Verbandsaufsicht mit Uli Koch und Hermann Lang  leisteten ganze Arbeit.

In der Halbzeitpause des Finals  begeisterte Fußball-Freestylerin Dana Embacher mit ihren fantastischen technischen Fertigkeiten.  Die 17-Jährige   aus Unterweiler, die zu den Besten in Deutschland in ihrer Sportart gehört,  riss die gut 300 Zuschauer immer wieder zu Beifallskundgebungen hin.

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Tore hat Denis Divkovic beim Stadtpokal erzielt. Damit war der Mittelfeldspieler Torschützenkönig der diesjährigen Auflage – und das, obwohl sein Klub Srbija Ulm nach der Vorrunde und drei Partien ausgeschieden ist.

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