Fußball Spatzen verlieren 0:1 bei den Löwen

Eingewechselt: Neuzugang Felix Higl (Nr. 24).
Eingewechselt: Neuzugang Felix Higl (Nr. 24). © Foto: Matthias Kessler
München / gek 14.02.2019

Als der SSV Ulm 1846 Fußball letztmals auf die erste Mannschaft des TSV 1860 München traf, war dies in der Bundesliga. Vor 23 500 Zuschauern im Donaustadion setzten sich die Spatzen dank Treffern von Oliver Otto, Hans van de Haar und Rainer Scharinger mit 3:0 durch. Die Sechziger beendeten die damalige Saison auf Platz vier, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigte, die Ulmer stiegen trotz 35 Punkten, von denen der VfB Stuttgart heute träumt, ab.

Gestern standen sich beide Teams vor 200 Zuschauern auf dem Trainingsgelände der Löwen an der Grünwalder Straße in einem Testspiel gegenüber – erstmals seit fast 19 Jahren. Regionalligst SSV Ulm 1846 Fußball zeigte ein gutes Spiel, musste sich aber beim klassenhöheren Drittligisten etwas unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.

Der Deutsch-Italiener Alessandro Abruscia erzielte durch einen von einem Ulmer Defensivspieler abgefälschten Schuss das Tor des Tages. Während die 60er in dieser Szene etwas Glück hatten, hatten Albano Gashi und Nicolas Jann auf Ulmer Seite Pech. Ihr Schuss landete an der Latte beziehungsweise am Pfosten.  „Insbesondere in der ersten Halbzeit waren wir die aktivere, bessere Mannschaft mit den klareren Chancen. Aber wir haben halt nicht getroffen“, sprach Ulms keineswegs unzufriedener Trainer Holger Bachthaler das auch in der Regionalliga zu beobachtende Manko an, die unzureichende Chancenverwertung.

Die Löwen hatten in der ersten Halbzeit mit Ausnahme von Winterneuzugang Owusu mit lauter Akteuren gespielt, die beim 1:1 im Punktspiel beim KFC Uerdingen nicht in der Startelf standen. Im Lauf des zweiten Durchgangs wechselten die Löwen gestandene Profis wie Sascha Mölders, Sascha Lex oder Jan Mauersberger ein. Bei den Ulmern, die wie beim 2:0 gegen den FC Schweinfurt mit einer 4-2-3-1-Formation agierten, spielten Johannes Reichert und Luigi Campagna 90 Minuten lang durch.

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