Fußball Spatzen-Stürmer Vitalji Lux kehrt als neues Sexsymbol zurück

Ulm / Gerold Knehr 23.01.2019

Zweites Testspiel für die Spatzen: Nach dem mehr als achtbaren 1:2 gegen den österreichischen Erstligisten Wacker Innsbruck erwartet Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball an diesem Mittwoch (16 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz gegenüber des Donaustadions den TSV Berg.

„Das sind halt richtige Profis“, sagt Ulms Trainer Holger Bachthaler augenzwinkernd angesichts der Tatsache, dass die Landesliga-Fußballer aus dem Kreis Ravensburg Mitten in der Woche am Nachmittag Zeit für ein Testspiel in Ulm haben. „Nein, im Ernst, ich bin mit Bergs Trainer Oliver Ofentausek befreundet. Wir haben dieses Spiel schon vor langer Zeit ausgemacht, seine Spieler konnten sich darauf beruflich einstellen und freinehmen“, klärt Bachthaler auf.

Wie gegen Innsbruck sollen alle einsatzfähigen Spieler zum Einsatz kommen. Nicht dabei sind Aron Viventi (Kniebeschwerden), Steffen Kienle (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Vitalij Lux. Der blonde und blauäugige kirgiesische Nationalspieler, der nach seinen drei Toren beim 3:0 im Asien-Cup gegen die Philippinen, in seinem Geburtsland angeblich als neues Sexsymbol gefeiert wird, wird nach dem Achtelfinal-K.o. gegen Gastgeber Arabische Emirate (2:3) an diesem Mittwoch aus Dubai zurückfliegen. „Dass er weite Teile der Vorbereitung versäumt, ist zu verschmerzen. Körperlich ist er topfit. Dieses Riesenerlebnis  kann ihn beflügeln“, hofft Bachthaler auf einen positiven Effekt für seinen Stürmer.

Nach einem kleinen Extra-Urlaub soll Lux Anfang Februar wieder zu den Spatzen stoßen. Aber auch seine Mitspieler dürfen sich über ein paar freie Tage freuen. Von Donnerstag bis Sonntag dürfen sich die Spieler vier Tage erholen. Schließlich bleibt bis zum ersten Punktspiel am Samstag, 23. Februar bei Kickers Offenbach noch genug Zeit. Fix sind auch die Termine für das erste Heimspiel im neuen Jahr (Samstag, 2. März gegen Wormatia Worms) und die Begegnung beim FC Homburg (Freitag, 8. März). Die exakten Termine für die weiteren Rückrundenspiele werden beim Regionalliga-Staffeltag am kommenden Dienstag in Walldorf festgemacht.

Stephan Baierl ist „Trainer des Jahres“

Ausgezeichnet Stephan Baierl, bis August 2017 Spatzen-Coach und jetzt in derselben Funktion beim FC Memmingen tätig, ist von den Lesern des Internet-Portals „Fupa“ zum Trainer des Jahres in der bayerischen Fußball-Regionalliga gewählt worden. Baierl hatte im Januar 2018 die abstiegsgefährdeten Memminger übernommen, schaffte den Klassenerhalt und liegt in dieser Saison mit dem FCM zur Winterpause auf Platz fünf. wfv

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