Vor DFB Pokal gegen Frankfurt SSV Ulm 1846 Fußball: Zu lange gepennt und Punkte liegen gelassen

Die Torschützen Jo Reichert (l.) und Steffen Kienle jubeln nach dem Ausgleich.
Die Torschützen Jo Reichert (l.) und Steffen Kienle jubeln nach dem Ausgleich. © Foto: Peter Franz/Eibner
Pirmasens / wfv 09.08.2018

Schade, da war mehr drin. Stark gespielt, trotzdem nur 2:2 – die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 mussten am Dienstag die Heimreise aus Pirmasens mit nur einem Punkt antreten. Trotzdem tankten die Ulmer genügend Selbstvertrauen für das Heimspiel am morgigen Freitag (19 Uhr) gegen die Offenbacher Kickers.

Mutig sein! Nach vorne spielen! Früh pressen, Chancen kreieren und vielleicht sogar in Führung gehen! All das hatte Trainer Holger Bachthaler seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben. Sie hatte es nur teilweise befolgt. Doch im Unterschied zum 2:0 im Heimspiel gegen Balingen war sie diesmal zu Beginn nicht wach. Dass sie die erste Viertelstunde zweimal von Potenzial und Anspruch weit weg war, darüber herrschte Einigkeit. „Fehler wie in der Anfangsphase sind nicht akzeptabel“, sagte Bachthaler. Nach 16 Minuten lag seine Elf 0:2 in Rückstand. „Damit haben wir dem Gegner in die Karten gespielt. Am Ende waren wir froh, einen Punkt mitgenommen zu haben“, befand der SSV-Coach.

„Wenn wir konzentrierter zur Sache gegangen wären, wäre sicher mehr möglich gewesen. Dennoch mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf. Sie wollte bis zum Schluss den Sieg. Fußballerisch war das unsere beste Saisonleistung, wir haben viele Lösungen gefunden“, betonte Bachthaler und gab zu verstehen: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und die Dinge realistisch sehen. Die Regionalliga ist diese Saison sehr stark und ausgeglichen. Es kann noch viel passieren.“ Allerdings räumte der 43-Jährige SSV-Trainer ein: „Wenn wir gegen Offenbach solche Fehler wiederholen, dann holen wir keine Punkte.“  

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