Fußball Spatzen-Elf ohne Zwölf

Einer der vielen Ulmer Spieler, die in Stadtallendorf nicht am Ball sein werden: Torjäger David Braig.
Einer der vielen Ulmer Spieler, die in Stadtallendorf nicht am Ball sein werden: Torjäger David Braig. © Foto: Könneke
Stadtallendorf / Gerold Knehr 04.05.2018

Diese Konstellation bekam den vor dem Abstieg gesicherten Fußballern des SSV Ulm 1846 zuletzt gar nicht gut: In den letzten beiden Regionalliga-Duellen gegen Astoria Walldorf und TuS Koblenz ging es jeweils gegen Kontrahenten, die im Kampf um den Klassenerhalt noch Punkte brauchten. Gegen beide voll motivierten Gegner mussten sich die Spatzen geschlagen geben –  1:2 in Walldorf, 1:4 gar gegen Koblenz.

Im vorletzten Punktspiel dieser Saison verhält es sich nicht anders. Dem wackeren hessischen Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf fehlt noch theoretisch das eine oder andere Pünktchen, um auf der ganz sicheren Seite zu sein. „Die letzte Konzentration und der einhundertprozentige Fokus auf das jeweilige Spiel haben in den letzten beiden Spielen gefehlt“, räumt Tobias Flitsch ein. Das soll morgen, 14 Uhr, beim ersten Auftritt der Ulmer Vereinsgeschichte im Herrenwald-Stadion, anders werden. Zuversichtlich stimmen den Ulmer Trainer die Eindrücke aus dem Mittwoch-Training, als die Mannschaft „hervorragend und intensiv gearbeitet hat.“

Ihre drittlängste Auswärtsfahrt treten die Ulmer heute Nachmittag ohne zwölf Akteure an, die aus diversen Gründen ausfallen. Die Stammstürmer Thomas Rathgeber (zehn Gelbe Karten) und David Braig (fünf) sind gesperrt, und das nahezu komplette Mittelfeld fällt aus. Vorlagenkönig Ardian Morina zog sich gegen Koblenz einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, die Ulmer hoffen, dass er rechtzeitig bis zum WFV-Pokalfinale (siehe Info) wieder zurückkehrt. Johannes Reichert wird wegen einer Wadenverletzung fehlen, Christian Sauter wegen einer Zerrung im Oberschenkel. Volkan Celiktas und Olcay Kücük sind krank.  Alper Bagceci steht beruflich bedingt nicht zur Verfügung, wie auch der zweite Stand-by-Spieler im Team, Abwehrmann Tim Göhlert, der gegen Koblenz im Mittelfeld ausgeholfen hat. Steffen Kienle wird zwar mit nach Stadtallendorf fahren, aber nur, um die U-23-Regelung erfüllen zu können. Dazu fehlen die Langzeitverletzten Vinko Sapina, Marcel Schmitt und Lukas Glade.

So bietet sich für die Spieler aus der zweiten Reihe wie Mergim Neziri, Georgios Manolakis, Enis Küley und Stjepan Saric eine Chance, sich mit Blick auf die neue Saison bewähren zu können und sich die Chance zu erarbeiten, vielleicht beim Pokalfinale dabeizusein.

Endspiel an Pfingstmontag um 17 Uhr

Das Pokalfinale zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball und dem TSV Ilshofen um den württembergischen Pokal ist nun zeitlich genau terminiert. Gespielt wird am Pfingstmontag, 21. Mai um 17 Uhr im Stuttgarter Gazi-Stadion. Das württembergische Endspiel ist eine von bundesweit  21 Begegnungen an diesem sogenannten „Finaltag der Amateure“. Sämtliche Spiele werden in drei Livekonferenzen von der ARD übertragen.

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