Fußball Quirliges Gewusel

Die Nachwuchskicker des VfB Stuttgart (rote Trikots) ließen gegen Tennis Borussia Berlin nichts anbrennen. Souverän stand die Abwehr der U 11 aus der Landeshauptstadt, der VfB gewann das Finale 1:0 und kürte sich zum Sieger des Mini-Masters in Neu-Ulm.
Die Nachwuchskicker des VfB Stuttgart (rote Trikots) ließen gegen Tennis Borussia Berlin nichts anbrennen. Souverän stand die Abwehr der U 11 aus der Landeshauptstadt, der VfB gewann das Finale 1:0 und kürte sich zum Sieger des Mini-Masters in Neu-Ulm. © Foto: Foto: xxx
Alexander Finck 14.05.2018

Mit einem 1:0-Erfolg der Nachwuchskicker des VfB Stuttgart im Endspiel gegen Tennis Borussia Berlin ist die 22. Auflage des vom TSV Neu-Ulm ausgerichteten Mini-Masters-Turniers zuende gegangen. Den Spielern der Stuttgarter U 11 gelang es damit, ihren Triumph aus dem Vorjahr zu wiederholen. Sie entführten den Wanderpokal erneut in die Landeshauptstadt.

Insgesamt 36 Mannschaften aus der Region, ganz Deutschland und dem Ausland kämpften bei dem renommierten Jugendturnier auf vier Spielfeldern des Dietrich-­Lang-Sportzentrums um den Titel. Bekannte Klubs wie der FC Augsburg, 1860 München oder NK Zagreb hinterließen spürbar Eindruck: „Es war ziemlich cool, gegen solche großen Mannschaften zu spielen“, sagte der 10 Jahre alte Luca Gertler. Er landete mit dem FV Senden, bei dem auch Bruder Lenny kickte, auf Platz 24.

„Im Großen und Ganzen war das ein sehr gutes Turnier“, sagte Karsten Neumann, der Cheforganisator des TSV Neu-Ulm: „Vor allem lief es sehr fair ab“. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als der 1. FC Heidenheim unfair auftrat, musste diesmal keine Nachwuchsmannschaft aufgrund ihres unsportlichen Verhaltens vorzeitig nach Hause geschickt werden.

„Für die Kids ist es eine wertvolle Geschichte, wenn sie gegen namhafte Vereine spielen, außerdem leistet der TSV Neu-Ulm eine klasse Arbeit“, freute sich Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der einmal mehr als Schirmherr des Top-Turniers fungierte. Gleichzeitig prophezeite der Politiker dem einen oder anderen Nachwuchskicker eine Profikarriere: „Es gibt schon einige Jungs, die herausstechen und das Talent mitbringen, später in einer höheren Liga zu spielen“.

Im hinteren Mittelfeld

Sportlich lief es für den Gastgeber eher bescheiden. Die drei Teams des TSV belegten die Plätze 31, 34 und 36. Auch die weiteren Teilnehmer aus der Region – wie der FC Langenau, der TSV Pfuhl oder die SG Altheim-Ballendorf – mussten sich im hinteren Drittel der Turniertabelle einreihen. Erfolgreicher war der Nachwuchs des SSV Ulm 1846, die Jung-Spatzen wurden nach dem 0:2 gegen FC Ingolstadt Achter. Kurios war, dass es zwei fünfte Plätze gab. Nach 24 (!) Neunmeter-Schüssen einigten sich der FV Ravensburg und die Stuttgarter Kickers auf ein 12:12-Remis.

Einladungen für 2019 sind bereits gedruckt

Die Planung für das Mini-Masters-Turnier im kommenden Jahr wird ab heute aufgenommen. TSV Neu-Ulms Hauptorganisator Karsten Neumann will direkt im Anschluss an das diesjährige U-11-Jugendturnier die Einladungen an die Vereine verschicken. „Umso früher, desto besser“, meint Neumann. Gleichzeitig will er nächstes Jahr noch mehr hochklassige Vereine willkommen heißen: „Wir wollen den ein oder anderen Bundesligisten an Bord haben. Das wird aber sehr schwer, weil sie unter vielen Einladungen auswählen können“. Der Zeitplan steht: Die meisten Mannschaften aus dem Teilnehmerfeld sollen am 1. und 2. Juni 2019 wieder um den Wanderpokal kämpfen.

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