Ulm Ohne Helfer funktioniert kein Verein

Jeder im Verein geht zur Hand.
Jeder im Verein geht zur Hand. © Foto: Oliver Schulz
Ulm / Detlef Groninger 11.10.2017
Fast noch bedeutender wie die Spieler selbst, sind die Helfer beim SV Hörvelsingen.

"Das sind alles Freiwillige, die das aus Begeisterung tun. Sie sind genauso wichtig", verkündet SVH-Abteilungsleiter Sebastian Bosch. So hatten die gebürtigen Hörvelsinger Georg Erhardt, Siegfried Walcher und Max Roland Häge einen Tag vor dem Spiel fünf Stunden lang die Bolognese-Soße für das Mannschaftsessen zubereitet und mit dem einen oder anderen Kaltgetränk zelebriert. Beim Verteilen der Speisen half dann auch der ehemalige Schulkamerad des Trios und frühere Abteilungsleiter des SSV Ulm 1846, Armin Birzele, mit. Insgesamt waren 15 Personen, darunter Ordner und auch Platzkassierer aus Spaß an der Freud im Einsatz. Dazu zählt auch der Klubvorsitzende Steffen Krais, der Speis und Trank vor, während und nach der Partie an das Publikum verkaufte. Krais: "Man hilft sich eben in so einem kleinen Verein. Die Fußballer selbst sind zu wenig. Und sie benötigen diese Einnahmen. Sonst funktioniert das nicht. Ein Verein ist mittlerweile ein Wirtschaftsbetrieb."