Fußball-Landesliga Nullnummer als Top-Ergebnis

Letztmals auf Blausteins Bank: Sandi Franjic.
Letztmals auf Blausteins Bank: Sandi Franjic. © Foto: R. Apprich
Blaustein / dg 03.12.2018

Der Kunstrasen war zum Jahresabschluss Gift für den Landesligisten TSV Buch. Nach dem 1:5 beim SV Bonlanden gab es nun bei NAFI Stuttgart mit dem 0:5 (0:3) die nächste Packung. „Wir haben zum Ende des Fußball-Jahres zwei falsche Gegner auf falschem Untergrund gehabt, sind aber trotzdem nicht unzufrieden mit der bisherigen Bilanz“, sagte Trainer Harald Haug. „Wir wissen nun aber, dass wir im neuen Jahr weiter Gas geben müssen.“

In Stuttgart war nach zwei frühen Gegentoren das Konzept schnell über den Haufen geworfen. Zudem fehlte bei den eigenen Chancen die Effektivität. Haug: „NAFI war individuell zu stark. Da kannst du auch einmal unter die Räder kommen.“ Mittelfeldmann Bernd Eichenhofer verlässt nach zweieinhalb Jahren die Bucher und kehrt zur SpVgg Au (Kreisliga A/Iller) zurück.

Der TSV Neu-Ulm unterlag beim Mitaufsteiger TSV Oberensingen mit 1:3 (0:2) und bleibt in der Abstiegszone hängen. Nach einer verschlafenen Anfangsphase und dem frühen Rückstand fanden die Gäste besser in die Partie. Die katastrophale Chancenverwertung zieht sich aber wie ein roter Faden durch die Saison. „Wir hätten das Spiel in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte drehen können“, meinte Neu-Ulms Spielertrainer Ünal Demirkiran angesichts der vergebenen Hochkaräter von Burak Tastan (48.), Mehmet Ali Fidan (48.) und Awet Kidane (60.). „Wir haben keinen Knipser.“ Nun soll versucht werden, noch in der Winterpause einen Stürmer zu verpflichten. Demirkiran: „Wenn wir keinen Torjäger haben, werden wir absteigen.“

Mit 0:0 gegen den TSGV Waldstetten musste sich der TSV Blaustein begnügen. Dabei wäre angesichts des deutlichen Chancenübergewichts sogar ein Dreier gegen den Aufstiegsaspiranten möglich gewesen. „Wir können auf die Leistung der Jungs stolz sein. Es haben nur die Tore gefehlt“, bilanzierte Blausteins Interimstrainer Sandi Franjic in seinem letzten Spiel. Die Vorstellung macht aber Mut für den Abstiegskampf. „Wir müssen uns in jedem Spiel auspowern. Dann werden wir auch am Schluss den Rettungsanker werfen“, ergänzte er. Spieler Tobias Wallisch verlässt wie angekündigt beruflich bedingt den Klub und geht zum Kreisligisten FV Asch/Sonderbuch (A/Alb).

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