Fußball Nach dem 0:1 mental eingebrochen

Illertissen / jb 03.09.2018

So langsam muss man sich um die Fußballer des FV Illertissen Sorgen machen: Das 0:2 (0:2) im Vöhlinstadion gegen den SV Schalding Heining  war  in der bayerischen Regionalliga nicht nur die zweite Heimpleite in Serie, sondern bedeutete nach neun Auftritten bereits die fünfte Saison-Niederlage. Der 14. Tabellenplatz nach gut einem Viertel der Saison ist natürlich nicht das, was sich der neue Trainer Stefan Anderl und die FVI-Verantwortlichen vorgestellt  hatten.

Natürlich musste die Mannschaft nach zahlreichen Abgängen und noch mehr Neuverpflichtungen neu formiert werden. Was aber besonders negativ zu Buche schlägt, sind die zahlreichen  verletzten Spieler, die dem Trainer keinerlei Gestaltungsmöglichkeiten  mehr offen lassen.  „So etwas habe ich in meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt“, räsoniert Anderl, der bei der derzeitigen Situation zufrieden sein muss, wenn er wenigstens elf  fitte Spieler aufs Spielfeld schicken kann. „Meine Mittelfeldleute Moritz Nebel und Marco Hahn bräuchten dringend eine Pause. Aber ich kann  auf keinen Fall  auf  sie verzichten“, so der Trainer.

Gegen Schalding-Heining war die Leistung bis zum 0:1 in Ordnung. Aber nach der Passauer Führung durch Nico Dantscher (13.) war es mit der Herrlichkeit vorbei. Vor allem, als die Gäste durch Fabian Schnabel (29.)  nachlegten. „Mental haben wir uns immer schwerer getan, und so ging nach ungenügender Leistung gar nichts mehr“, schloss Anderl dieses Kapital ab.  Morgen (17.45) steht das Totopokalspiel in Pipinsried an.

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