Fußball Lennart Stoll fällt zehn Wochen aus

Lennart Stoll: Innenbandriss im Knie.
Lennart Stoll: Innenbandriss im Knie. © Foto: Harry Langer/Eibner
Ulm / gek 24.08.2018

Nach den ersten vier Regionalliga-Spielen und dem Pokal-Coup gegen Eintracht Frankfurt war Holger Bachtaler mit dem Saisonstart „sehr zufrieden“. Seit dem 0:1 am Dienstag Abend bei Wormatia Worms ist der Trainer des SSV Ulm 1846 Fußball  nur noch „zufrieden“. Am Samstag (14 Uhr) kommt nun der derzeitige Tabellenführer FC Homburg ins Donaustadion. Bei einem Heimsieg der auf Platz vier zurückgefallenen Spatzen würde der Zufriedenheits-Grad beim Ulmer Coach wieder auf das allerhöchste Level klettern.

Für Lennart Stoll, den Neuzugang vom Drittligisten Preußen Münster, hat die Begegnung in Worms noch ein längeres Nachspiel. Bei dem mit Gelb geahndeten Foul von Jan-Lucas Dorow an Stoll zog sich der Rechtsverteidiger einen Innenbandrisss im linken Knie zu. Der 22-Jährige wird seinem Team nun acht bis zehn Wochen ausfallen. In diesem Zusammenhang kritisierte der Ulmer Coach noch einmal die Leistung von Schiedsrichter Marcel Gasteier, der nicht von Anfang an konsequent durchgegriffen habe. „Zum Glück haben wir einen breit besetzten Kader“, sagt Bachthaler. Als Stoll-Ersatz für die rechte Abwehrseite kommen Marcel Schmidts und Tino Bradara in Frage.

Während Stoll zum Nichtstun gezwungen ist, durften diejenigen Akteure des SSV 46, die in dieser Englischen Woche besonders belastet sind, gestern die Beine mit Trainererlaubnis nach oben legen: sie bekamen trainingsfrei. „Mit 95 Prozent der Leistung werden wir gegen Homburg nichts holen können. Wir brauchen am  Samstag gegen Homburg top-fitte Spieler“, sagt Bachthaler vor der morgigen Begegnung.

Fans kehren Unrat weg

Knapp 5000 Euro Geldstrafe musste der SSV Ulm 1846 Fußball in der vergangenen Saison wegen Fehlverhaltens einiger Fans bezahlen. Nach dem DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt haben etwa 130 Anhänger aus dem D-Block aus Eigeninitiative zu Besen und Schaufel gegriffen und in dreistündiger Arbeit einige Blöcke des Donaustadions gesäubert. „Das war eine prima Geste, für die ich mich bedanken möchte“, sagt Sportvorstand Anton Gugelfuß. „Dank dieser Aktion haben wir annähernd den Betrag eingespart, den wir an Strafen haben zahlen müssen.“ gek

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