„Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Es gibt keinen Vorwurf an die Mannschaft“, sagte Abteilungsleitungsmitglied Michelangelo Corvelli. Zumal die Gäste zumindest vor der Pause auch noch die größeren Torgelegenheiten hatten und der Schiedsrichter nach einer Notbremse von NAFI-Torwart Hüssev Kop an Raphael Ulrich (40.) unverständlicherweise keinen Platzverweis sondern nur die gelbe Karte ausgesprochen hatte. Den anschließenden Freistoß setzte Benjamin Passer auf die Latte. Beim Zwischenstand von 0:2 schoss er den Ball bei einem Foulelfmeter (66.) noch neben das Tor.

Auf dem Relegationsplatz steht weiter der TSV Neu-Ulm nach der Nullnummer gegen den Aufstiegsaspiranten TSGV Waldstetten. „Wenn wir keine individuellen Fehler machen, ist es für jede Mannschaft schwer, uns zu schlagen“, meinte TSV-Spielertrainer Ünal Demirkiran nach dem Duell auf Augenhöhe. Der Aufwärtstrend im Jahr 2019 ist nach fünf Spielen ohne Niederlage erkennbar. Mit einem Sieg am Donnerstag (18 Uhr) im Nachholspiel beim FV Sontheim würden die Neu-Ulmer sogar auf einen Nichtabstiegsplatz springen. „Die Entwicklung freut mich. Die Spieler wissen, was die Stunde geschlagen hat“, verkündete Demirkiran.

Der TSV Buch musste sich trotz zahlreicher Torgelegenheiten mit einem 1:1 (1:0) gegen den TV Echterdingen zufrieden geben. „Wir haben zwei Punkte verschenkt“, betonte Buchs Trainer Harald Haug. Manuel Schrapp (28.) hatte die Gastgeber in Führung geschossen. Derselbe Spieler war dann im gegnerischen Strafraum auch noch zu Fall gebracht worden. Doch Patrick Sailer (63.) vergab die Chance auf die Vorentscheidung und schoss den anschließenden Foulelfmeter neben das Tor. „Das wäre es wohl gewesen“, so Haug. Stattdessen gelang den Gästen durch Eduardo Chacon Pineda (86.) nach einem Bucher Fehler noch der Ausgleich.