Fußball Junge Spatzen mit Minikader auswärts ohne Chance

Ulm / dg 20.08.2018

Beim VfB Stuttgart gab es für die jungen Ulmer Kicker ein 0:4 (0:1). Die Bilanz mit 0:15-Toren und der roten Laterne nach den drei deutlichen Auswärtsniederlagen zum Saisonauftakt ist ernüchternd, aber auch für Ulms Trainer Philipp Maier keine große Überraschung: „Wir kommen von der Physis und der Schnelligkeit in der Liga noch nicht mit. Das dauert noch etwas.“

Zumal er in Stuttgart mit dem allerletzten Aufgebot antreten musste. Wegen einiger Urlauber, kranker und verletzter Akteure standen ihm nur 13 Feldspieler zur Verfügung. „Die Mannschaft hat sich fast von selbst aufgestellt“, ergänzt Maier. Wobei seine Schützlinge sich unter diesen Voraussetzungen noch einigermaßen achtbar aus der Affäre gezogen hatten. Von den vier Gegentoren (23., 53., 60., 80.) resultierte nur ein wirklich von Stuttgart herausgespielter Treffer.

Erneut zahlten die jungen Spatzen Lehrgeld bei Standardsituationen. Wie schon beim 0:4 beim FC Augsburg hatte es bei Eckbällen hinsichtlich der Zuordnung in der Verteidigung nicht gepasst. Maier: „Wir werden dort noch knüppelhart bestraft.“

Zudem waren die Gäste in der Offensive nicht sonderlich vorhanden. Eine richtig große Tormöglichkeit konnte nicht erarbeitet werden. „Es waren nur Halbchancen. Es ist schade, dass sich die Jungs bislang auch nicht mit einem Treffer für ihren Aufwand belohnen konnten“, betont Maier, beim DFB-Pokal-Husarenstreich der Ulmer Regionalliga-Herren gegen Eintracht Frankfurt einen Tag zuvor noch als Videoanalyst im Einsatz. „Wir haben den Schwung der ersten Mannschaft leider nicht für unser Spiel mitnehmen können.“

Er hofft nun für die Bundesliga-Heimpremiere am Sonntag (11 Uhr) im Donaustadion im Derby gegen den 1. FC Heidenheim auf mehr personelle Alternativen.

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