Jetzt mit Frank und Fritz

Neu beim SSV 46: Simon Frank (rechts), hier noch im Trikot der SG Sonnenhof Großaspach. Foto: Eibner
Neu beim SSV 46: Simon Frank (rechts), hier noch im Trikot der SG Sonnenhof Großaspach. Foto: Eibner
RÜDIGER BERGMANN 01.02.2012
Auf den letzten Drücker hat sich im Spatzen-Nest noch etwas bewegt. Von den anderen höherklassigen Vereinen aus dem Fußball-Bezirk wurden keine Transfers gemeldet. In der Bezirksliga ist einiges los.

Ein Torwart, ein Linksfüßler, zwei Hoffnungsträger: Fußball-Oberligist SSV Ulm 46 präsentiert neue Gesichter. Ob einer aus dem Quartett den Sprung in die Stammelf schafft, muss Trainer Paul Sauter bis zum Punktspielstart am 6. März bei den Stuttgarter Kickers II ergründen.

Die größten Chancen dürfte Simon Frank haben. Der 20-Jährige, der links in der Abwehr oder im Mittelfeld eingesetzt werden kann, gehörte bislang zum Kader des Drittligisten VfB Stuttgart II. "Mit diesem Transfer kann man nichts falsch machen", betont Trainer Paul Sauter - zumal die Cannstatter weiterhin zu großen Teilen die Vergütung des früheren Großaspachers übernehmen.

Frank könnte im nächsten Testspiel bei der U 23 des FC Augsburg am Samstag in Gersthofen (auf 12 Uhr vorverlegt) ebenso eingesetzt werden wie Kai Fritz. Der Torhüter spielte früher in der Bayern-Auswahl, war nach einer schweren Gesichtsverletzung aus seiner Zeit beim Bayernligisten TSV Heimstetten zuletzt ohne Klub. Der 22-Jährige kommt ablösefrei. Zuvor hatten die Spatzen Markus Fransewitz (Olympia Laupheim) als weiteren Schlussmann in den Kader geholt.

Frank Zeitpert (20), Abwehrspieler vom Verbandsligisten TSV Essingen, und der 18 Jahre alte Pfuhler Defensivspieler Manuel Evens (noch bei den A-Junioren) sind vorerst fürs Bezirksliga-Team vorgesehen. Aus dieser U-23-Truppe haben sich verabschiedet: Kresimir Hasnek (ASV Fellheim), Simon Hiller (FC Augsburg II), André Färber (SC Ichenhausen), Anil Dikmen, Dennis Grgic (beide Ziel unbekannt).

Länger verzichten muss Paul Sauter auf Marvin Länge. Die Verletzung aus dem 2:1-Sieg im Test gegen den SC Pfullendorf stellte sich als Jochbeinbruch heraus.

Weder beim SSV 46 noch beim Oberliga-Nachbarn FV Illertissen wird Nicola Trkulja in dieser Saison spielen. Der Sohn des einstigen Torjägers Dragan Trkulja war als Jugendlicher von den Spatzen nach München gezogen, wo er für den FC Bayern und 1860 spielte. Nicola, der in Illertissen trainiert hat, wird möglicherweise erst zur neuen Runde einen Verein präsentieren.

Die Illertisser bestreiten ihr erstes Testspiel nun schon am Samstag um 13 Uhr auf heimischem Kunstrasen gegen den bayerischen Landesligisten VfB Durach. Ursprünglich hätte die Illertisser "Zweite" diese Partie bestreiten sollen. In beiden Illertisser Teams sowie beim Landesligisten TSV Regglisweiler gabs keine Veränderungen mehr im Kader.