Jugendfußball Heidenheim ist den Spatzen einen Schritt voraus

Ulm / Detlef Groninger 25.08.2018

Gegen einen Freund von Trainer Philipp Maier soll nach drei Auswärtsniederlagen ohne Torerfolg nun der Knoten bei den Bundesliga-B-Junioren des SSV Ulm 1846 Fußball platzen. Zum ersten Heimspiel kommt morgen um ­11­ Uhr der von Achim Imrich trainierte 1. FC Heidenheim ins Donaustadion.  „Achim ist ein guter Kumpel. Für 80 Minuten muss die Freundschaft beiseite gelegt werden“, sagt Maier. Er  hatte einst 18 Monate lang die U 15 des FCH trainiert, der in Ulm wohnende Imrich hatte parallel den jüngeren Heidenheimer B-Junioren-Jahrgang unter seinen Fittichen. Beide hatten  beim FCH ein gemeinsames Büro. Zuletzt trafen sich Imrich, der vor 13 Jahren in der A-Junioren-Bundesliga für den SSV 46 spielte, und Maier am Schwörmontag in Ulm.

Die Grundvoraussetzungen kann unterschiedlicher kaum sein. „Heidenheim ist uns mit seinem Nachwuchsleistungszentrum einen Schritt voraus“, weiß Maier. Bestes Beispiel für die besseren Talentfördermöglichkeiten ist  Kevin Lankford. Er trug, als die Ulmer B-Junioren letztmals in der Bundesliga spielten, zwölf Monate lang das Spatzen-Dress. Anschließend wechselte er ins Heidenheimer Nachwuchs-Leistungszentrum. Seit gut einem Jahr gehört der mittlerweile  19-Jährige zum Profikader von Zweitligatrainer Frank Schmidt.

Ulmer Vergangenheit

Trotz der schlechteren Rahmenbedingungen steckt Maier vor dem morgigen Aufeinandertreffen den Kopf nicht in den Sand. „Wir wollen ein unbequemer Gegner sein und natürlich punkten“, kündigt er an.

Nicht nur Imrich hat eine Vergangenheit im Bezirk Donau/Iller. Sein Co-Trainer Jochen Holl ist die zweite Saison in dieser Funktion auf der Ostalb. Zuvor hatte er den Herren-Bezirksligisten SC Staig fast sechs Jahre erfolgreich betreut. Zudem haben die Heidenheimer  Tim Seifert und Theo Sidiropoulos in jüngeren Jahren beim SSV 1846 Fußball gespielt. Und Berdan Ünlüyasar hat sein fußballerisches Einmaleins beim FC Illerkirchberg und später beim TSV Neu-Ulm erworben. 

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