Ohne den amtierenden Titelverteidiger findet von Freitag (17.30 Uhr) bis Sonntag (18.30 Uhr) die 39. Auflage des Hallenfußball-Stadtpokals Ulm/Neu-Ulm unter der Regie des Ausrichtervereins SV Offenhausen statt. Nachdem Ataspor Neu-Ulm zwei Tage vor dem Turnier die Spiellizenz entzogen worden war (siehe Extra-Artikel), kämpfen nur noch 25 Teams in der Ulmer Kuhberghalle um den Pokal samt Siegerprämie.

„In den letzten Jahren waren bis zu 30 Teams dabei“, sagt Organisator Edin Mandzukic, der sich wünscht, dass alle 33 teilnahmeberechtigten Mannschaften mitspielen würden. Der Ataspor-Startplatz blieb bislang unbesetzt. „Wir nehmen jeden Ersatz. Es ist egal, ob jetzt noch ein Team eine zweite Mannschaft meldet oder ein abgesprungener Verein zurückkommt“, so der 44-Jährige. Sowohl am Freitag als auch am Samstag (ab 10 Uhr) wird die Gruppenphase ausgetragen – bestehend aus drei Vierer-, zwei Fünfer- und einer Dreiergruppe. Die jeweils zwei Bestplatzierten sichern sich das Ticket für Sonntag (ab 10 Uhr), an dem erst die Zwischen-, dann die Endrunde samt Finale (17.45 Uhr) stattfindet. Eine Partie dauert 13 Minuten.

Titelverteidiger Türkspor Neu-Ulm (Landesliga) ist nur mit der zweiten Mannschaft vertreten, da im Stadtpokal nur Teams bis zur Bezirksliga auflaufen dürfen. Daher ist auch der TSV Neu-Ulm mit der U-19-Auswahl vertreten. Einen Favoriten auf den Titelgewinn gibt es laut Mandzukic nicht. „Es hat sich gezeigt, dass nicht unbedingt die Bezirksligisten dominieren“, so Mandzukic. Obwohl der diesjährige Hallen-Stadtpokal noch nicht ausgetragen worden ist, läuft die Vorbereitung auf den kommenden Cup. 2021 wird der „Budenzauber“ zum 40. Mal ausgetragen. „Für dieses Jubiläum wollen wir das Event für die Teams und Zuschauer noch attraktiver gestalten“, so Mandzukic: „Eine Playerparty ist erstmals geplant.“

24 Mannschaften in sechs Gruppen


Gruppeneinteilung

Gruppe A SV Offenhausen, SV Mähringen, SC Unterweiler, SV Esperia Italia Neu-Ulm
Gruppe B SV Jungingen, SV Ljiljan Ulm, FC Birumut Ulm, Türkspor NU II
Gruppe C TSV Einsingen, VfB Ulm, TSG Söflingen II
Gruppe D SC Türkgücü Ulm II, VfL Ulm, FC Srbija Ulm, TSF Ludwigsfeld
Gruppe E SV Grimmelfingen, TSV Neu-Ulm U19, TSG Söflingen, SC Türkgücü Ulm, FKV Neu-Ulm
Gruppe F ESC Ulm, SV Thalfingen, TV Wiblingen, SV Eggingen, KKS Croatia Ulm