Mit dem 2:1 (1:1)-Finalsieg nach Verlängerung gegen den Kreisliga A/Alb-Klub FV Asch/Sonderbuch sicherte sich der Bezirksliga-Titelkandidat FC Blaubeuren in der Blausteiner Lixsporthalle den Bad-Blau-Cup und damit  750 Euro für die Mannschaftskasse. Daneben bekam der FC für seine 37 Tore als treffsicherstes Team Gutscheine für einen Besuch im Freizeitbad. Schließlich sicherte sich auch noch Stürmer Igor Lazarev für seine neun Tore ein Partyfass Bier. Beim Turniersieger hat Trainer Hakan Kesamer übrigens schon wieder für die neue Saison zugesagt. Er ist vom 24. Februar an mit seinen Schützlingen eine Woche im Trainingslager im türkischen Belek. Auch beim Verlierer Asch/Sonderbuch, der sich mit Rückkehrer Tobias Litterer (von der TSG Söflingen, Bezirksliga) verstärkt, setzt bei der Trainerbesetzung für die neue Runde auf Kontinuität. Thomas Kirsamer bleibt dann für seine dritte Spielzeit.

Platz drei eroberte der Bezirksligist TSG Ehingen durch ein 5:3 gegen den B/Donau-Vertreter VfB Ulm. Gastgeber und Landesligaabsteiger TSV Blaustein vermeldet mit Torwart Lucas Bullinger (TSV Erbach, A/Donau) einen Neuzugang und holte durch ein 5:3 gegen den Ligakontrahenten FC Burlafingen Rang fünf. Für Burlafingen hatte Alexander Höhne, zu Beginn dieser Saison noch Trainer beim SV Offenhausen, die Hallenschuhe geschnürt. Er legt bis zum Saisonende eine Pause als Trainer ein und springt bei Personalnot beim FC Burlafingen noch als Spieler ein. Höhne wohnt im Neu-Ulmer Stadtteil und sieht Vaterfreuden entgegen.

Die beiden Landesligisten Salamander Kornwestheim (Aus in der Vorrunde) und TSV Neu-Ulm (achter Platz) konnten vor insgesamt 1500 Zuschauern an den drei Turniertagen nicht in die Entscheidung eingreifen. Trotzdem zog Blausteins Abteilungsleiter Volker Kuropka ein positives Fazit. „Das war ein Top-Niveau. Ich bin rundum zufrieden“, sagte er. Der Termin für 2021 steht bereits fest: 8. bis 10. Januar.