FVI FV Illertissen gegen offensivstarke Bayreuther

Illertissen / JOCHEN BAISCH 22.09.2016
Schwächelnde Illertisser gegen bärenstarke Bayreuther: Der FVI befindet sich am Samstag erstmals seit langem mal wieder in einer Außenseiterrolle.

Die Fußballer des FV Illertissen müssen in der bayerischen Regionalliga wieder mal ans Punktesammeln denken: Gelegenheit besteht am Samstag (14 Uhr), wenn sich die Illertaler bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth bewähren müssen.

Von der aktuellen Form her gehen die Franken als Favorit in diese Auseinandersetzung, haben sie doch vor Wochenfrist mit einem 5:0 die Punkte bei der Nürnberger Zweitliga-Reserve stibitzt und damit die Illertisser um einen Zähler überflügelt. Umgekehrt ist der Mannschaft von Holger Bachthaler in den zurückliegenden  Spielen fast nichts gelungen, was sich in zwei  deftigen  Pleiten niedergeschlagen hat.

Das ist aber für den Illertisser Fußball-Lehrer Vergangenheit, dessen Fokus bei der Trainingsarbeit darauf  fixiert war, die einst an den Tag gelegte defensive Stabilität wiederzugewinnen. „Wir bekommen derzeit viel zu viele Gegentore, die überwiegend auf individual-taktische Fehler zurückzuführen  sind.“ Für Bachthaler steht auf jeden Fall fest, dass sich sein Ensemble so wie in den zurückliegenden  drei Punktspielen nicht mehr präsentieren kann. Wenn man auch beim FV Illertissen jetzt nicht von einem Kampf gegen den Abstieg sprechen will und muss, mit ähnlichen Vorstellungen wie in Unterhaching und jetzt gegen den FC Ingolstadt II  gibt’s in dieser Klasse, in der auch  Gegner aus dem letzten Tabellen-Drittel  zu beachten sind,  nichts zu gewinnen.

Offensivmann Sebastian Schaller ist,  wie berichtet, wegen seines Auslandssemesters in Spanien bis zur Winterpause nicht mehr dabei.  So ist derzeit die Position des rechten Mittelfeldspielers verwaist, nachdem der einstige Ravensburger Nicolas Jann  wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk ausfällt.   Nun kann Matthias Jocham, der in dieser Saison noch nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinausgekommen ist, ebenso auf eine Chance hoffen wie der frühere Spatz Pascal Maier. Ganz vorne hofft der Coach, dass Ugur Kiral und Michael Geldhauser nach ihren ersten Torerfolgen Selbstvertrauen erworben haben.