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SSV Ulm 1846 Fußball
Ulm / Winfried Vogler

Beim Abschlusstraining des SSV Ulm 1846 Fußball am Donnerstagnachmittag herrschte gute Laune. Das soll nach dem Auswärtsspiel (Anpfiff am 8. März um 18.30 Uhr) beim FC Homburg so bleiben. Auch wenn eine lange Serie ohne Erfolgserlebnis der Ulmer im Saarland dagegen spricht – der letzte Sieg im Waldstadion datiert vom September 1980 (3:2) aus der zweiten Liga.

Wie das Hinspiel (0:2) endeten auch die letzten drei Auswärtspartien beim aktuellen Tabellenvierten erfolglos. Doch Trainer Holger Bachthaler schaut zuversichtlich in die Zukunft. Seine Marschroute ist klar: „Wir müssen auswärts in der Lage sein, zu Null zu spielen. Die Mannschaft ist gut drauf.“

So steht der FC Homburg da

Die letzten Resultate des Gegners konnten sich sehen lassen – zwölf Punkte aus fünf Partien. Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge will das Team von Trainer Jürgen Luginger gewinnen. „Ulm ist ein direkter Konkurrent, von dem wollen wir uns absetzen.“ Die Unterschiede im bisherigen Abschneiden beider Mannschaften sind marginal.

Zwei Zähler Vorsprung

In der Tabelle steht Homburg um zwei Punkte (und Plätze) besser da. Letztes Wochenende sammelten beide Klubs bei ihren 1:0-Siegen ähnliche Erkenntnisse. Denn wenn auch die Spiele nicht zu den schönsten gehörten, „ist es wichtig, dass man auch die Spiele, in denen es nicht so gut läuft, mal mit 1:0 gewinnt“, betonte Homburg-Trainer Luginger nach dem Mainz-Trip.

Wenn SSV-Coach Bachthaler vor dem Gegner warnt, dann kauft man ihm dies ab. Der Respekt vor Homburg ist groß. Immerhin zählen die Gäste zu den heimstärksten Teams der Regionalliga. Die Saarländer wollen die aktuelle Serie von sechs Siegen aus acht Spielen weiterführen und gehen dementsprechend selbstbewusst in die Partie. Der Defensivverbund des Aufsteigers ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 20 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen.

„Ulm ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“, erklärt Luginger. „Zuletzt fehlte lediglich die Konstanz.“ Dennoch erwartet er „eine kompakt stehende Mannschaft, die auf Konter setzt.“ Die Verpflichtung des Offenbacher Stürmers Ihab Darwiche in der Winterpause „ist auch eine Reaktion darauf, dass wir uns bisher gegen tiefstehende Gegner schwergetan haben“, sagt Luginger.

Schweres Spiel für Ulmer

Für die Spatzen wird der Auftritt im Saarland zweifellos eine harte Nuss. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen, die Räume engmachen, uns auf viele lange Bälle einstellen und unsere Abläufe auf den Platz bekommen“, betont Bachthaler. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torhüter Christian Ortag, der wegen Grippe Anfang der Woche nicht trainieren konnte. Was der SSV-Coach erhofft: „Ein positives Signal wäre für die Mannschaft wichtig.“

So wollen sie spielen und Liveticker

FC Homburg – SSV 46 Fußball
Freitag, 18.30 Uhr, Waldstadion

SSV Ulm 1846 Fußball: Ortag – Stoll, Reichert, Schindele, Schmidts (Krebs) – Campagna – Gutjahr, Gashi (Sapina), Jann – Braig (Lux), Morina.

Liveticker
fupa.net/suedwest/live