Illertissen / gek

Der FV Illertissen hat in der bayerischen Regionalliga sechs Spieltage vor Rundenschluss 38 Zähler auf dem Konto. Und möchte am Samstag (14 Uhr, Vöhlinstadion) mit einem Heimsieg gegen Viktoria Aschaffenburg (31) die letzten Zweifel am Klassenerhalt beenden.

Die Unterfanken erweckten zuletzt nicht den Eindruck, als könnten sie in der Lage sein, die Pläne des FV Illertissen zu durchkreuzen. In den letzten elf Punktspielen gelang Aschaffenburg nur ein Sieg, Viktoria stellt die schlechteste Rückrundenmannschaft. „Wir werden alles tun, um den Deckel draufzumachen“, sagt Trainer Marco Küntzel.

Sobald die Illertisser Planungssicherheit haben, wird sich Sportvorstand Karl-Heinz Bachthaler verstärkt um die Organisation der neuen Saison kümmern. Eines weiß er freilich schon jetzt: „Wir werden vermehrt auf die Karte Jugend setzen. Dort haben wir in den letzten Jahren klare Fortschritte gemacht.“ Die A-Junioren spielen im Tabellen-Mittelfeld der Bayernliga eine ordentliche  Rolle, die B-Jugendlichen sind in der Landesliga derzeit Tabellen-Achter, und die C-Junioren stehen vor dem Aufstieg in die Bayernliga. „Unsere Jugendarbeit wäre umsonst, würden wir den Nachwuchs nicht in die aktive Mannschaften hochziehen“, sagt Spielleiter Hermann Schiller. Die meisten Jugendlichen beim FVI kommen aus Illertissen und dem näheren Umkreis.

Mit Stürmer Yannick Glessing (21), der in der zweiten Mannschaft (Landesliga) mit 17 Saisontreffern auf sich aufmerksam gemacht hat, hat bereits ein beim FV ausgebildeter Spieler einen Vertrag für die neue Saison in der ersten Mannschaft. Andere sollen diesem Beispiel folgen.

Gegen Aschaffenburg freilich sind die etablierten Spieler gefordert. Allerdings sind nicht alle an Bord. Moritz Nebel fällt wegen eines Mittelhandknochenbruchs aus, Sebastian Enderle, Oktay Leyla und Maurizio Scioscioa fehlen schon seit Wochen. Ein kleines Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz der lädierten Marco Hahn und Felix Schröter, die zu Beginn der Woche nicht trainieren konnten. Gleichwohl bleibt das Ziel: die rettende 40-Punkte-Marke knacken.