Ulm C-Junioren glücklos im Donaustadion

Viel Aufwand, keine Punkte: Jannik Leibing verlor mit dem SSV 46 Fußball 1:3 gegen Regensburg.
Viel Aufwand, keine Punkte: Jannik Leibing verlor mit dem SSV 46 Fußball 1:3 gegen Regensburg. © Foto: Oliver Schulz
Ulm / DETLEF GRONINGER 19.09.2016
Die Premiere der Regionalliga-C-Junioren des SSV Ulm 1846 Fußball im Donaustadion stand unter keinem guten Stern. Gegen Regensburg gab es ein 1:3.

Vier Partien haben die C-Junioren des SSV Ulm 1846 Fußball als Neuling in der Regionalliga absolviert. Die jungen Spatzen warten weiter auf ihren ersten Punktgewinn. Beim 1:3 (1:1) vor 150 Zuschauern im Donaustadion gegen den SSV Jahn Regensburg wäre aber mehr drin gewesen. Zumal die Platzherren loslegten wie die Feuerwehr. Nico Schmitz (7.) konnte die anfängliche Dominanz auch zur Führung nutzen. Doch schon im Gegenzug (8.) glichen die Regensburger durch einen Sonntagsschuss aus 30 Metern aus.

Dann entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Wobei sich letztendlich die größere individuelle Klasse der Gäste durchsetzte. So leitete Regensburgs U-15-Nationalspieler Julian Kudala (38.) mit einer Bilderbuchvorarbeit zum zweiten Treffer den Erfolg der Oberpfälzer ein. Nach dem 1:3 (43.) war die Partie entschieden. Ulms Trainer Matthias Ries: „Wir wurden für unseren Aufwand nicht belohnt.“

Die Ulmer Oberliga-B-Junioren hatten beim 1:4 (0:1) beim Klassenprimus Karlsruher SC II 60 Minuten ordentlich Paroli geboten. „Dabei haben wir die beste Halbzeit in dieser Saison gespielt“, meinte SSV-Trainer Mustafa Ünal. Mit der einzigen echten Torgelegenheit (35.) vor der Pause gingen die Badener in Führung. Individuelle Fehler begünstigten dann die weiteren KSC II-Tore (44., 60., 63.). Tom Hugel (74.) gelang dann nur noch die Ergebniskosmetik für die Ulmer, die nun nach drei Spielen auf einem Abstiegsplatz stehen. Hugels Erfolgserlebnis war übrigens das erste Gegentor in der vierten Partie für die KSC-Talente. 

Ulms Trainer Sven Ackermann war nach dem 2:2 (2:1) seiner Oberliga-A-Junioren auf dem Platz beim Halo gegen den VfR Aalen nicht gut auf Schiedsrichter Felix Prigan (Deizisau) zu sprechen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir extrem benachteiligt wurden. Bei zehn strittigen Entscheidungen hat das Pendel immer in eine Richtung ausgeschlagen und das war nicht in unsere Richtung“, kritisierte er.

So fiel der Ausgleich für Aalen durch einen seiner Meinung nach völlig unberechtigten Foulelfmeter (90.+3) in der zu langen Nachspielzeit. Zuvor hatten Salih Egrlic (23.) und André Braun (30.) den 0:1-Rückstand (12., Foulelfmeter) gedreht.

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