Landesliga Böse Pleite für Neu-Ulms Spielertrainer Ünal Demirkiran

Buchs Trainer Haug mit Personalsorgen.
Buchs Trainer Haug mit Personalsorgen. © Foto: Apprich
dg 20.08.2018

Der Landesliga-Saisonauftakt war noch nicht ganz nach dem Geschmack der drei Klubs aus dem Bezirk. Das Trio blieb ohne Erfolg. Ein 2:2 (0:1) erreichte immerhin das letzte Aufgebot des TSV Blaustein beim Titelaspiranten TSGV Waldstetten. Nachdem sich kurzfristig Benjamin Passer (Sprunggelenksprobleme) und Marco Wörz (Grippe) abgemeldet hatten, konnte TSV-Trainer Rafael da Silva auf der Ersatzbank nur noch auf Spieler der zweiten Garnitur bauen.

  Prompt gelang dem eingewechselten Pison Nsola (90.+7) mit der letzten Aktion des Spiels der umjubelte Ausgleich. „Hut ab vor der Mannschaft. Wir haben sehr gut dagegen gehalten und konnten in der  zweiten Hälfte sogar noch zulegen. Das war ein guter Einstieg in die Runde“, sagte Da Silva. Der Beginn der Sanierung des Hauptspielfeldes in Blaustein wird laut Stadt übrigens auf Januar 2019 verschoben. Somit werden die Heimpartien des TSV erst ab März in Arnegg ausgetragen.

Der TSV Buch kam gegen NAFI  Stuttgart zu einem 1:1 (0:1). „Wir haben die ersten 15 Minuten verpennt“, gesteht Buchs Trainer Harald Haug. Prompt fingen sich die Platzherren den Rückstand durch Louis Hörger (9.) ein. Das war der Weckruf. Danach kam Buch besser in die Partie und erzielte durch den eingewechselten Stefan Hampel (82.) den Ausgleich.

Eine völlig überflüssige 4:5 (2:0)-Niederlage musste der TSV Neu-Ulm im Aufsteigerduell mit dem TSV Oberensingen einstecken. Die Gastgeber verspielten eine 2:0- und dann noch eine 3:2-Führung. Zudem war beim Gegner der überragende Fatih Özkahraman, der neben seinem verschossenen Foulelfmeter (45.) noch drei Treffer erzielte, nicht zu bremsen. Neu-Ulms Spielertrainer Ünal Demirkiran: „Mit so einem Spieler steigst du nicht ab.“

Allerdings begünstigten die Platzherren durch einige Fehler die Gegentreffer. „Wenn du vier Tore erzielst und dann noch verlierst, hast du dir das selbst zuzuschreiben“, betonte Demirkiran. „Uns hat auch die Handlungsschnelligkeit gefehlt.“ Neu-Ulms Burak Tastan (83.) schoss einen Foulelfmeter an die Latte, Mehmet Ali Fidan (90.) erhielt wegen Nachtretens die rote Karte. 

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