Nach dem Trainerrücktritt von Jochen Holl sicherte sich der TSV Blaustein durch ein 2:2 (0:0) gegen FV Sontheim den ersten Zähler auf heimischem Rasen in der Rückrunde. Der Tabellenvorletzte von Interimstrainer Benjamin Reiser hat allerdings nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, da das Blausteiner Team alle seine letzten vier Spiele gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen müsste.

Sontheims Philipp Schmid verwertete den ersten Angriff der Gäste (2.). Marius Veith traf nach einer Standardsituation (45.) per Kopf. In der 87. Minute gelang den Gästen durch Daniel Gentner der 2:1-Führungstreffer, ehe Max Schmid (90.+3) ausglich. Held des Tages war aber Blausteins Tobias Both. Der 20-jährige Mittelfeldakteur bereitete beide Ausgleichstreffer per Freistoß vor. „Wir haben zwar versucht zu gewinnen, aber der Ausgleich war am Ende verdient“, sagt Blausteins Abteilungsleitungsmitglied Michelangelo Corvelli.

Mit dem 7:1 (4:1)-Kantersieg gegen den Tabellenletzten der Fußball-Landesliga Germania Bargau hat sich der TSV Neu-Ulm vorerst vom Abstiegs-Relegationsplatz verabschiedet. „Wir haben richtig gut kombiniert, viele Möglichkeiten gehabt und diese auch genutzt“, sagt Trainer Ünal Demirkiran glücklich.

Für die TSV-Treffer sorgten Mehmet Fidan (19.), Awet Kidane (49.), Christian Bohnacker (87.) und die beiden Doppeltorschützen Lukas Kögel (13., 25.) und Burak Tastan (19., 35.). Mit dem Heimsieg hat sich Neu-Ulm Selbstvertrauen für die nächsten Spieltage getankt, denn es warten unter anderem der TSV Buch und der Tabellenführer Hofherrnweiler-Unterrombach.

Pleite bei Abstiegskandidat

Der TSV Buch unterlag beim abstiegsgefährdeten TSV Weilheim/Teck mit 1:2 (1:1). Nach 33 Minuten kassierte das Gästeteam von Trainer Harald Haug den 0:1-Gegentreffer nach einem Eckball. Torjäger Manuel Schrapp egalisierte mit seinem 20. Ligatreffer noch vor der Halbzeitpause (45.+1). Zwei Minuten vor Spielende schoss Daniel Dominkovic für das Heimteam nach einem Freistoß den 2:1-Siegtreffer. „Der Ball ist einfach so durchgerutscht“, sagt Haug, der sich nicht erklären kann, wie es zum Gegentor kam: „Weilheim war aber einen Tick besser als wir. Sie haben mehr riskiert und sehr viel Druck auf uns ausgeübt.“