Fußball Bachthaler sorgt sich wegen Torausbeute

wfv 07.09.2018

Nach dem Auswärtssieg ist vor dem Heimspiel. Klare Sache oder Stolperstein? Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Die Vorzeichen gegen den FC Astoria Walldorf am Samstag (14 Uhr) im Donaustadion sprechen für die Regionalliga-Mannschaft des SSV Ulm 1846 Fußball. In der Liga trennen beide Klubs derzeit acht Punkte und zwölf Plätze. Trotzdem erwartet bei den Ulmern niemand, dass es leicht wird. „Wir messen den Gegner nicht an der Tabellensituation“, betont Trainer Holger Bachthaler und bekräftigt: „Es gibt keinen Grund, Walldorf auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Bilanz der Gäste bisher: Ein Sieg in den vergangenen sieben Partien, aus den letzten vier Spielen ein Punkt.

Die Mannschaft benötigt dringend einen Befreiungsschlag, steht für Walldorfs Kapitän Tim Grupp fest, der sein Team gegen den SSV 46 klar in der Außenseiterrolle sieht und hofft: „Vielleicht sind wir deshalb im Kopf freier.“

Was den SSV-Coach zur Halbzeit der Hinrunde nachdenklich macht, ist der Blick aufs Torverhältnis. „Acht erzielte Treffer sind kein Wert, mit dem wir zufrieden sein können“, sagt Bachthaler. Deshalb lautete seine Forderung ganz klar: „Wir müssen torgefährlicher werden.“ Und das bitte schön gleich im morgigen Heimspiel, für das Abwehrmann Michael Schindele nach seinem Muskelfaserriss ausfällt. Wegen muskulärer Probleme ist der Einsatz von David Braig fraglich.

Mit dem Landesligisten TV Oeffingen, noch ungeschlagener  Tabellenzweiter der Staffel eins, bekam der SSV 46 gestern eine lösbare Aufgabe für das Achtelfinale im WFV-Pokal zugelost. Als Glücksfee entpuppte sich übrigens Ex-Spieler Enzo Marchese, der seit ein paar Wochen beim Landesligisten Holzgerlingen die Stiefel schnürt.   Spieltermin ist Mittwoch, 3. Oktober 2018.

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