Ulm B-Junioren des SSV: Zu ängstlich, zu passiv

Trotz eines Treffers von Marco Roschmann (rechts) haben die Ulmer B-Junioren gegen den 1. FC Heidenheim nur einen Punkt geholt.
Trotz eines Treffers von Marco Roschmann (rechts) haben die Ulmer B-Junioren gegen den 1. FC Heidenheim nur einen Punkt geholt. © Foto: Matthais Kessler
DETLEF GRONINGER 19.10.2015
Ohne Erfolg blieben die drei Oberliga-Nachwuchsmannschaften des SSV Ulm 1846 Fußball. Die B-Junioren haben mit dem 2:2 (2:1) gegen den 1. FC Heidenheim die Abstiegsplätze verlassen.

Drei Oberliga-Spiele für Ulmer Jugendfußballteams, aber wieder kein Sieg: In einer kampfbetonten und sehr zerfahren geführten Partie zwischen den B-Junioren des SSV Ulm 1846 Fußball und dem 1. FC Heidenheim auf dem Platz beim Halo fielen beim 2:2 (2:1) bezeichnenderweise alle vier Treffer nach Standardsituationen. Den Toren der Gäste (22., 61.) und beim zwischenzeitlichen 2:1 (36.) der jungen Spatzen durch Serhat Durmus gingen Freistöße voraus. Der erste Treffer der Platzherren, nun auf Rang neun der Tabelle, durch Marco Roschmann (28.) erfolgte nach einem Eckball. Ulms Trainer Fabian Hummel: "Wir waren nach dem 2:1 einfach zu ängstlich und passiv."

Die Ulmer C-Junioren haben mit dem 1:1 (0:1) beim FV Ravensburg zwei Punkte verschenkt. Die Begegnung, die fast ausschließlich im Einbahnverkehr in Richtung Ravensburger Gehäuse lief, wurde durch das Führungstor der Gastgeber (20.) auf den Kopf gestellt. Erst Deniz Erten (58.) belohnte mit dem längst überfälligen Ausgleichstreffer die Angriffsbemühungen des SSV 1846 Fußball. Niklas Kraft (65.) hatte die Chance zum Ulmer Siegtreffer, verfehlte mit seinem Kopfball aber knapp das gegnerische Gehäuse. Die Schützlinge von Trainer Hubertus Fundel bleiben aber auf dem Aufstiegsrang zur Regionalliga.

Nichts zu erben gab es für die Ulmer A-Junioren mit dem 0:2 (0:1) beim SV Sandhausen. Die Talente aus Nordbaden brannten zunächst ein Feuerwerk ab und setzten die jungen Spatzen gehörig unter Druck. Der Führungstreffer (18.) war die logische Folge. Nach 25 Minuten konnten sich die Gäste etwas freischwimmen und selbst Akzente setzen. Allerdings waren sie am gegnerischen Strafraum mit ihrem Latein am Ende. "Der letzte Ball kam einfach nicht an", bilanzierte Ulms Trainer Sven Ackermann. Sandhausen gelang dann noch das zweite Tor (80.).

Das schon zwei Mal verschobene WFV-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den Ligarivalen FV Ravensburg findet nun am 28. Oktober um 18 Uhr auf dem Rasenplatz beim Halo statt.