Ataspor Neu-Ulm darf wieder Spiele bestreiten. Der Verbandsvorstand des Württemberigschen Fußballverbandes (WFV) hat die ausgesprochene Disqualifikation vom Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Der Kreisligist (B/Iller) hat die rückständigen Verbandsabgaben mittlerweile beglichen. Trotz mehrmaliger Aufforderung war der Verein der Zahlung der Verbandsabgaben – in Höhe von 500 Euro – nicht nachgekommen. Mitte Dezember hat der WFV den Klub daraufhin vom Spielbetrieb suspendiert.

Ataspor Neu-Ulm darf ab sofort wieder Spiele bestreiten

„Der Verein ist x-mal angemahnt worden. Solange er nicht bezahlt, kann er keine Spiele absolvieren“, erklärte der Bezirkskvorsitzende Manfred Merkle damals den Vorfall. Durch die Suspendierung hatte Ataspor die Teilnahme am Hallen-Stadtpokal Ulm/Neu-Ulm verpasst. Nachdem der Club nun seine Schulden beglichen hat, darf er mit sofortiger Wirkung wieder im Spielbetrieb mitmischen – und auch Freundschafts- und Testspiele bestreiten. Am 22. März 2020 beginnt somit auch für Ataspor wieder die restliche Runde.

Im Bezirk bereits mehrfach negativ aufgefallen

Ataspor Neu-Ulm ist im Bezirk schon mehrfach negativ aufgefallen. Bereits im Februar 2010 (mehrfacher Einsatz nicht spielberechtigter Akteure) und im Juli 2014 (Einsatz eines Duos, das mit Spielerpässen anderer Kicker ausgestattet war), war der Klub zeitweise vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden.

Ulm/Neu-Ulm