Erneut gibt es Ärger mit dem Fußball-Kreisligisten Ataspor Neu-Ulm (B/Iller). Die Mannschaft um Coskun Özpehlivan ist vorläufig vom Spielbetrieb ausgeschlossen und darf somit auch keine Freundschaftspartien mehr bestreiten.

Darum darf Ataspor Neu-Ulm in der Kreisliga nicht mehr spielen

Wie der Bezirksvorsitzende Manfred Merkle bestätigte, ist der Klub wieder einmal mit Verbandsabgaben in Verzug. Seit November soll ein dreistelliger Euro-Betrag im mittleren Bereich nicht überwiesen worden sein. „Der Verein ist x-mal angemahnt worden. Solange er nicht bezahlt, kann er keine Spiele absolvieren“, sagt Merkle.

Ataspor Neu-Ulm spielt nicht um Hallenpokal Ulm, Neu-Ulm mit

Ataspor Neu-Ulm kann somit nicht wie geplant am Hallenpokalwettbewerb der Städte Ulm und Neu-Ulm an diesem Wochenende teilnehmen. Sollte der Klub bis vor Beginn der Punktrunde am 22. März 2020 seine Schulden nicht beglichen haben, wird er komplett für diese Saison gestrichen und alle bisher ausgetragenen Partien werden aus der Wertung genommen. Der sportliche Verlust hielte sich allerdings angesichts der bisherigen Bilanz von 14 Niederlagen (Tore 8:90) in Grenzen.

Verein schon negativ aufgefallen - Betrug mit Spielerpässen

Ataspor Neu-Ulm ist im Bezirk schon mehrfach negativ aufgefallen. Bereits im Februar 2010 (mehrfacher Einsatz nicht spielberechtigter Akteure) und im Juli 2014 (Einsatz eines Duos, das mit Spielerpässen anderer Kicker ausgestattet war), war der Klub zeitweise vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden.