Fußball Asselfingen und Söflingen im Relegationsfinale

Ulm / Detlef Groninger 22.06.2018

Vorhang auf für die letzte Relegationsvorstellung im Fußball-Bezirk in dieser Saison: Der Bezirksliga-Vertreter SV Asselfingen peilt heute (18 Uhr) in Dornstadt gegen den besten Kreisliga A-Zweiten TSG Söflingen (Donau) den Klassenerhalt an. „Wir können in einem Spiel die ganze Saison retten“, sagt Asselfingens Trainer Imran Karaman, dessen Schützling Firat Ece zum Ligarivalen TSV Langenau wechseln wird. Wegen der Zusatzschicht und dem nun späteren Saisonende hat Karaman den Start der Vorbereitung auf die nächste Spielzeit um zehn Tage auf den 12. Juli verschoben. Sieben Spieler, die heute auflaufen werden, waren schon beim Aufstieg über die Relegation gegen den Ex-Bezirksligisten TSV Blaubeuren (3:2) auf dem Platz gestanden.

Söflinger „Kinderriegel“

Pikant: Asselfingens Fitnesstrainerin Tanja Kröner ist ausgerechnet beim heutigen Gegner TSG-Söflingen angestellt. Nicht nur deshalb ist TSG-Trainer Michael Bayer gewarnt: „Ich schätze Asselfingen aber stärker ein, als ihr Abschneiden in der Liga vermuten lässt“, sagt der Coach. Der „Kinderriegel“, wie er seinen Kader der jungen Wilden mit einem Durchschnittsalter von 21,6 Jahren und Kickern fast ausschließlich aus dem eigenen Juniorenbereich bezeichnet, brennt auf den ganz großen Wurf. „Es zeigt sich nun die erfolgreiche Jugendarbeit bei uns. Das macht uns extrem stolz“, meint Michael Bayer, der für die neue Saison zehn Talente von den eigenen A-Junioren erhält. Und nun könnte der TSG Söflingen nach 20 Jahren Kreisliga-Zugehörigkeit die Rückkehr in die Beletage des Bezirks gelingen.

Dann würden übrigens auch beim RSV Ermingen trotz der Relegationsniederlage gegen den TSV Einsingen die Sektkorken knallen: Denn der B/Donau-Vize rückt dann in die Kreisliga A nach, damit dort wieder die Sollstärke von 16 Mannschaften erreicht ist.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel