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TSG Ehingen
Neufra/Altheim / Maurice Glienke

Während der Ehinger Fußball-Bezirksligist auf Schützenhilfe vom Nachbarn Altheim im Kampf um die Meisterschaft hofft und selbst bei Verfolger Neufra gefragt ist, gilt es für Rottenacker beim Duell mit Ex-Trainer Uli Theuer und der SG Hettingen endlich mal wieder einen Sieg einzufahren.

Eine schwere Aufgabe – Dritter gegen Zweiter – steht der TSG Ehingen also bevor, die nur wenige Wochen nach dem ersten Spiel zum Ende des Jahres erneut gegen den FV Neufra antritt. Auf dem Ehinger Kunstrasen war es eine am Ende deutliche Angelegenheit mit 3:0 für die TSG. Doch auf dem Kunstrasen am Waldstadion beim FVN werden die Gastgeber alles daran setzen, Revanche zu nehmen. Mit einem Erfolg könnte sich die Mannschaft von Trainer Roland Schlecker von den Verfolgern etwas absetzen.

Guter Einstand für Grab

Dabei kann der Ehinger Trainer auf einen beinahe vollständigen Kader zurückgreifen und sich über diesen personellen Luxus glücklich schätzen. Beim 2:1-Erfolg in der Vorwoche gegen den TSV Riedlingen saßen neun Auswechselspieler auf der TSG-Bank. Vor allem mit der zweiten Halbzeit war Schlecker zufrieden. Nicht nur, weil seine Elf dort diszipliniert auftrat und zwei Tore erzielte, sondern auch defensiv gut stand und gegen offensivstarke Riedlinger kaum etwas zu ließ. Für alles andere war der erfahrene neue Schlussmann Matthias Grab, im Tor zuständig der einen guten Einstand im ersten Pflichtspiel feierte.

Den Ehingern möglicherweise sogar zu Platz eins verhelfen kann die SG Altheim. Die Mannschaft von Trainer Joachim Oliveira empfängt nämlich Spitzenreiter FV Bad Schussenried. „Wir wollen die Liga spannend machen. Unser Ziel ist ein Unentschieden als Außenseiter“, erklärte der Altheimer Coach selbstbewusst. Die personelle Lage dürfte sich im Vergleich zum 1:1 beim SV Hohentengen dann wieder etwas entspannt haben. Denn dort fehlten einige Akteure aus privaten Gründen. Aus den widrigen Verhältnissen hatte die Mannschaft vom Hochsträß das Beste gemacht und sich trotzdem noch den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit eingefangen. Generell gilt es für jeden Gegner – auch für die Altheimer – auf Schussenrieds Stürmer Felix Bonelli zu achten. Der ist mit seinen 23 Treffern maßgeblich für die starke Spielzeit seines Teams verantwortlich. „Einen Punkt zu behalten, wäre super für uns, denn für den Klassenerhalt wäre das sehr wichtig“, erklärte Oliveira.

Höchste Zeit für ein Erfolgserlebnis

Der letzte Sieg der TSG Rottenacker liegt schon acht Spieltage zurück. Da wird höchste Zeit mal wieder für ein Erfolgserlebnis. Denn über den Winter kamen einige der in der Hinrunde fehlenden Spieler wieder zurück. Lediglich Spielmacher Marcel Holz fällt erneut einige Zeit (Meniskusprobleme) aus.

Beim Aufsteiger SG Hettingen/Inneringen gilt es an die gute erste halbe Stunde der vergangen Partie anzuknüpfen. Bis dahin lag man mit 2:0 gegen die Sportfreunde Hundersingen in Front und brach dann nach dem ersten Gegentor wie schon so oft ein. „In solchen Situationen fehlen der Mannschaft Führungsfiguren, die vorneweg gehen“, meinte TSG-Pressewart Uwe Schneider. Dieses mentale Problem besteht schon über die gesamte Saison hinweg. Und obwohl Trainer Timm Walter, mittlerweile nicht mehr selbst auf dem Feld aktiv, sein Team immer wieder gut einstellt, fallen sie in dieses Muster zurück.

„In unserer sportlichen Situation sollte eine andere Körpersprache her und man sich deutlich mehr wehren“, monierte Schneider. Auch die sechs Gegentore seien deutlich zu viel „immerhin kann jedes Tor am Ende über den Absteig entscheiden“.

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